Kleine Forscher

Alles Wasser oder was?

Alles Wasser oder was?

Alles Wasser oder was?

Thorben Borck, Deutsche Schule Lügumkloster
Lügumkloster/Løgumkloster
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Mit Kechern ausgerüstet ging es zum Mühlenteich.
Mit Keschern ausgerüstet ging es zum Mühlenteich. Foto: Deutsche Schule Lügumkloster

Mit dem Oberbegriff Wasser warfen sich die Schüler der Deutschen Schule Lügumkloster bei der diesjährigen Nim-Woche ins feuchte Element und gingen mit Fischen auf Tuchfühlung.

Unter dem Oberbegriff „Wasser“ fand in der Deutschen Schule Lügumkloster die diesjährige „Nim-Woche“ statt, bei der die 41 Schüler viel Neues über dieses Element erfuhren.

Die 0. bis 3. Klasse begann damit zu untersuchen, welchen Tieren das Element Wasser eine Heimat gibt. Dafür machten sich Schüler und Lehrer auf zum naheliegenden Mühlenteich und machten mit Kescher, Eimer und Lupe Jagd auf einheimische Wassertiere.

Was schwimmt und was nicht

Die nächsten zwei Tage fand bei den jüngeren Schülern Werkstattunterricht statt. Hier sollten die Kinder auf vielfältige Art und Weise Wasser erleben und begreifen. In den einzelnen Werkstätten lernten die Kinder zum Beispiel, was im Wasser schwimmt und welche Dinge sinken. In einer weiteren Werkstatt wurde den Schülern die Oberflächenspannung des Wassers nähergebracht. Auch lernten sie, welche Stoffe wasserlöslich sind. An dieser Station entstanden auch selbst gebaute Lavalampen. Nach den Werkstatttagen stand bei der 0.bis 3.. Klasse der Wasserkreislauf im Mittelpunkt, wo die Kinder lernten, welche Aggregatzustände das Wasser haben kann.

Heimische Fische

Bei der 4.bis 7. Klasse war der Fokus auf einheimische Fische und deren Lebensqualität gerichtet. Zuerst lernten die Schüler, welche Fische in dänischen Gewässern schwimmen und ob es sich dabei um Salzwasser- oder Süßwasserfische handelt. Hierfür schrieb jedes Kind einen Steckbrief über einen Fisch und verortete diesen auf einer großen Dänemarkkarte.

Am nächsten Tag untersuchten die Schüler einen Fisch von außen und innen. Dafür wurden, nach einer passenden Theorieeinheit, Regenbogenforellen nach Anleitung seziert und untersucht. Magen, Leber, Schwimmblase und Co. wurden gefunden und entnommen. Das Filet der Fische diente zusammen mit Kartoffeln unserer Abschlussmahlzeit an diesem Tag.

Gute Wasserqualität

Auch die großen Schüler untersuchten den naheliegenden Mühlenreich nach Tieren. Sie suchten nach sogenannten „Zeigertieren“, die einen Aufschluss darüber geben, welche Wasserqualität ein Gewässer besitzt. So konnten die Kinder zum Abschluss des Tages resümieren, dass der Teich eine gute Wasserqualität hat.

Der nächste Tag stand unter dem Motto „Überfischung und nachhaltige Fischerei“. Hierbei lernten die Schüler, welche Gefahren durch Überfischung entstehen und wie durch nachhaltige Fischerei Abhilfe geschaffen werden kann. Zum Abschluss wurde Fisch zubereitet, der aus nachhaltiger Fischerei stammt.

Abschluss im Fischereimuseum

Am Freitag fuhren dann alle Schüler zusammen ins Fischereimuseum nach Esbjerg. Dort konnten die im Unterricht behandelten Fische gesucht und bewundert werden. Während verschiedener Führungen bekamen die Schüler einen Blick hinter die Kulissen des Museums und konnten auch mit dem einen oder anderen Meerestier auf Tuchfühlung gehen.

Der Ausflug nach Esbjerg war ein toller Abschluss einer spannenden und interessanten Projektwoche.

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