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Nationalmannschaft als Oase für Eriksen

Nationalmannschaft als Oase für Eriksen

Nationalmannschaft als Oase für Eriksen

Helsingør
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Christian Eriksen bei der ersten Trainingseinheit in der Vorbereitung auf das EM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

Die Erwartungen lasten wieder einmal auf den Schultern von Christian Eriksen, wenn die dänische Fußball-Nationalmannschaft am Sonnabend das wichtige EM-Qualifikationsspiel in Kopenhagen gegen die Schweiz absolviert.

Der 27-Jährige steckt aber mitten in seiner schwierigsten Phase bei Tottenham Hotspur seit seinem Wechsel von Ajax Amsterdam nach London im August 2013. Der Mittelfeldstratege gehört nach seinem angestrebten, aber geplatzten Wechsel im Sommer nicht mehr zur Startelf des Champions-League-Finalisten der vergangenen Saison, der mit einem 2:7-Debakel gegen Bayern München und einer 0:3-Pleite gegen Brighton in die Krise gestürzt ist.

„Für Tottenham ist es in letzter Zeit schlecht gelaufen. Es ist schwer für Christian zu glänzen, wenn es für die Mannschaft nicht rund läuft“, meint Nationaltrainer Åge Hareide: „Ich hoffe, dass die Nationalmannschaft für Christian eine Oase sein kann, damit wir ihn in gewohnter Umgebung wieder in Schwung bringen können. Ich mache mir aber über Christian keine Sorgen. Ich bin davon überzeugt, dass er seine Leistung bringen wird, so wie er es in der Nationalmannschaft immer tut.“

Christian Eriksen ist mit gehörigem Abstand der torgefährlichste Spieler in der Amtszeit des Norwegers.

„Er ist für uns immer ein wichtiger Spieler gewesen, sowohl mit Toren als auch mit Torvorlagen, und ich erwarte, dass er auch gegen die Schweiz große Torgefahr ausstrahlen wird“, so Åge Hareide über den Star seiner Mannschaft. Christian Eriksen hat 29 Tore in 91 Länderspielen erzielt. 23 der Tore hat er in den 34 Länderspielen unter Hareide gemacht.

Der Tottenham-Kicker hat einen Startplatz gegen die Schweiz sicher. Die Startelf ergibt sich laut Hareide aber fast von selbst.

„Es gibt nicht viele unbeantwortete Fragen. In Sachen Startelf gibt es nur eine unbeantwortete Frage. Wir werden im Laufe der Woche sehen, wer am besten zueinander passt“, sagt der Nationaltrainer und lässt dabei noch eine Hintertür offen: „Ich werde aber genau beobachten, wie die Spieler auf dem Trainingsplatz aussehen. Hier kann man sich auch mit guten Trainingsleistungen empfehlen. Der Konkurrenzkampf ist da.“

Der Norweger kann sich darüber freuen, dass die Nationalspieler ohne Blessuren zu den Vorbereitungen in Helsingør eingetroffen sind.

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