RADSPORT

Nach Quarantäne: Mørkøv und Norman gewinnen Gold

Nach Quarantäne: Mørkøv und Norman gewinnen Gold

Nach Quarantäne: Mørkøv und Norman gewinnen Gold

Berlin
Zuletzt aktualisiert um:
Michael Mørkøv und Lasse Norman Hansen gewannen am Sonntag souverän Gold. Foto: Tobias Schwarz/Ritzau Scanpix

Das dänische Team mit Michael Mørkøv und Lasse Norman Hansen hat souverän das Zweier-Mannschaftsfahren bei der Weltmeisterschaft in Berlin gewonnen.

Happy End einer ereignisreichen Woche für den dänischen Radfahrer Michael Mørkøv und seinen Partner Lasse Norman Hansen am Sonntagnachmittag.

Am Freitagabend bekam Michael Mørkøv erst grünes Licht für einen Start bei der Bahnrad-WM in Berlin. Vorher hatte er 24 Stunden in Quarantäne wegen des Verdachts einer Corona-Infektion verbracht.

Am Sonntag gewann das dänische Team souverän die Goldmedaillen im Madison, dem Zweier-Mannschaftsfahren. Es war Dänemarks zweiter Titel bei der Weltmeisterschaft in Berlin.

„Das war der Traum. Die Quarantäne war nur ein kleiner Stein auf unserem Weg. Ich war die ganze Zeit auf das Rennen konzentriert. Es gab natürlich Momente, in denen ich goße Zweifel hatte, ob ich überhaupt an den Start gehen durfte“, sagte Michael Mørkøv gegenüber Ritzau. „Ich hatte schon befürchtet, dass ich mir das Rennen vom Hotelzimmer aus im Fernsehen anschauen muss. Ich konnte nur hoffen, dass ich mitfahren darf, und das hat ja zum Glück geklappt“, so der dänische Radprofi.

Auf dem zweiten Platz landeten Aaron Gate und Campbell Stewart aus Neuseeland. Die Bronzemedaillen gingen an das deutsche Team mit Roger Kluge und Theo Reinhardt.

„Die Dänen fahren wie von einem anderen Planeten“, hieß es vom Hallensprecher im Berliner Velodrom. Niemand kam auch nur ansatzweise in die Nähe der dänischen Fahrer, die schon im Oktober bei der Europameisterschaft Goldmedaillen holen konnten.

Das dänische Duo zählt somit zu den ganz großen Medaillenfavoriten bei den Olympischen Spielen in Tokio – wenn denn keine Infektion dazwischen kommt.

Mehr lesen

Wort zum Sonntag

Ole Cramer
„Das Wort zum Sonntag, 18. April 2021“