Handball

Kraft sammeln für den Endspurt

Kraft sammeln für den Endspurt

Kraft sammeln für den Endspurt

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Varazdin
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Das Brüder-Paar Toft Hansen war für die dänische Auswahl bei der Europameisterschaft immer mitten im Geschehen. Foto: Scanpix

Die dänischen Handballer haben ihren freien Tag vor dem Entscheidenden Hauptrundenspiel gegen Mazedonien genutzt, um Geist und Seele baumeln zu lassen.

Die dänischen Handballer waren am Tag nach dem hart erkämpften Sieg gegen Deutschland bei der Europameisterschaft in Kroatien gut gelaunt. Der Sieg gegen Deutschland hat zur ausgesprochen gelösten Stimmung der Ballwerfer beigetragen, genauso aber auch der Spielplan, der Dänemark zwei Tage Pause vor dem abschließenden Hauptrundenspiel am kommenden Mittwoch ab 18.15 Uhr gegen Mazedonien beschert hat.

Ein Umstand, den Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen dazu genutzt hat seinen Spielern den Nachmittag am vergangenen Montag frei zu geben.

Sehr zur Freude von Torhüter Jannik Green. Die abgelegene Lage des Hotels allerdings hat die Freizeitmöglichkeiten für die dänischen Spieler drastisch eingeschränkt. Dennoch stellte es für Jannik Green und seine Teamkollegen kein Problem dar.

„Das ist verdammt schön. Ich konnte den Kraftraum endlich wieder einmal nutzen und den Körper in Schuss halten. Mit den vielen Spielen ist es fast die einzige Möglichkeit, die wir dafür haben“, so der Torhüter, der zudem die Gunst der Stunde genutzt hat und gemeinsam mit Niklas Landin außerhalb des Hotels gegessen hat. Auch Henrik Møllgaard freute sich auf den Kraftraum.

„Mit so vielen Spielen wird eher taktisch trainiert und ich habe zuletzt nicht so viel gespielt. Dazu kamen die zwei Tage bis zum nächsten Spiel. Eine gute Möglichkeit gas zu geben“, so Mølgaard schmunzelnd. Abwehrchef René Toft Hansen hingegen hat eher einen überfüllten Spa-Bereich erwartet.

„Ich habe den Whirlpool im Auge gehabt, um die Muskeln zu lösen. Das mache ich nicht, wenn wir am folgenden Tag wieder spielen sollen“, so der Abwehrchef schmunzelnd.

Für den Ulkebüller Anders Zachariassen stand der freie Tag hingegen ganz im Zeichen der Familie.

„Ich habe mich am meisten darauf gefreut mit meiner Tochter an der Hand beim Kaffee mit der Familie zusammenzusitzen“, so der Kreisläufer, der froh über den dänischen Spielplan gewesen ist.

„Wir sind für unsere Dummheit gegen Tschechien letztendlich mit einem Tag mehr Pause belohnt worden. Der Gruppensieger hat weniger Pause bekommen. Jetzt gilt es natürlich den Vorteil zu nutzen und den Fokus auch gegen Mazedonien zu halten“, so Zachariassen vorausblickend.

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