Radsport

Jakob Fuglsang ärgert sich

Jakob Fuglsang ärgert sich

Jakob Fuglsang ärgert sich

Imola
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Jakob Fuglsang wurde bei der WM Fünfter. Foto: Dario Belingheri/Ritzau Scanpix

Der dänische Rad-Profi Jakob Fuglsang mischte im Kampf um den Weltmeister-Titel mit, musste aber von den Rad-Weltmeisterschaften in Italien ohne Medaille abreisen. 

Der 35-Jährige aus Silkeborg musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben und ärgerte sich über seine zu langsame Reaktion im entscheidenden Moment.

„Ich hätte gerne auf dem Podium gestanden, habe aber zu langsam reagiert, als Alaphilippe seinen Angriff startete“, meint Jakob Fuglsang: „Ich denke, dass ich es an seinem Hinterrad über den Anstieg hinweg hätte schaffen können, wenn ich aufgepasst hätte. Das war mein Fehler.“

Ein Fehler, der ihm im Endeffekt eine mögliche Medaille kostete.

Der Franzose Julian Alaphilippe wurde neuer Weltmeister, mit einem Vorsprung von 24 Sekunden auf fünfköpfige Gruppe, wo Jakob Fuglsang sich im Spurt von Wout van Aert (Belgien), Marc Hischi (Schweiz) und Michal Kwiatkowski (Polen) geschlagen geben musste und nur den Tour-Zweiten Primoz Roglic (Slowenien) hinter sich halten konnte.

„Ich freue mich darüber, wie die Mannschaft gefahren ist. Das war ein Supereinsatz, wo alle sich an der Taktik gehalten haben. Ich war dort, wo ich sein musste, aber ich denke, dass eine Tour-de-France-Form besser gewesen wäre. Fünf der ersten Sechs kommen ja direkt von der Tour de France, aber alles in allem muss ich mit der Leistung zufrieden sein.“

Jakob Fuglsang freut sich zudem, dass die Form für den bevorstehenden Giro d´Italia ganz offensichtlich stimmt.

Sein Landsmann Michael Valgren wurde mit knapp einer Minute Rückstand auf Alaphilippe Elfter.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Die Suche nach der Balance“