HANDBALL-WM

Dramatisches Unentschieden gegen Südkorea

Dramatisches Unentschieden gegen Südkorea

Dramatisches Unentschieden gegen Südkorea

Kumamoto
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Trine Østergaard Jensen setzt sich am Kreis gegen die koreanische Abwehr durch. Foto: Bo Amstrup/Ritzau Scanpix

In einer engen Partie trennten sich Dänemark und Südkorea 26:26 Unentschieden. Auch Frankreich und Brasilien teilten sich die Punkte.

Dänemarks Handball-Nationalmannschaft hat in seiner zweiten Partie bei der Weltmeisterschaft in Japan 26:26 gegen Südkorea gespielt und somit drei Punkte nach zwei Spielen gesammelt.

Das dänische Team hatte schon mit vier Toren zurück gelegen. Am Ende hatten die Spielerinnen allerdings auch die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Ein verlorener Punkt also? Die Meinungen gingen auseinander.

„Der eine Punkt ist sehr wichtig für uns, aber etwas enttäuscht bin ich auch. Denn ich bin der Meinung, dass wir das Spiel lange vor dem Ende hätten entscheiden können. Dann wären die letzten Sekunden auch nicht so spannend geworden“, sagte Mie Højlund nach dem Spiel.

Kathrine Heindahl erklärte nach dem Schlusspfiff: „Jetzt gerade und heute Abend hätte ich gerne zwei Punkte gehabt, aber der eine kann auch noch enorm wichtig für uns werden. Denn es kann gut sein, dass Südkorea in die Zwischenrunde einzieht.“

Torhüterin Sandra Toft freute sich darüber, dass Dänemark sich von dem frühen Rückstand erholen konnte: „Vergleicht man das mit den vergangenen Jahren, haben wir dieses Mal dagegengehalten und sind zurückgekommen, statt komplett zusammenzufallen. Wir haben geführt und hätten auch gewinnen können, doch über die gesamte Partie betrachtet war das ein verdientes Unentschieden.“

Nervöser Beginn

Das Team von Trainer Klavs Bruun Jørgensen musste sich in die Partie hinein kämpfen. Dänemark begann nervös und vergab in der ersten Halbzeit sehr viele Chancen.

Die Spielerinnen wirkten unkonzentriert und vergaben reihenweise Möglichkeiten.

Hoffnung machte ihnen, dass sie am Ende der ersten Hälfte nur mit drei Toren zurücklagen.

In der zweiten Hälfte häuften sich die Fehler auf koreanischer Seite. Dänemarks Abwehr stand stabiler und Torhüterin Althea Reinhardt konnte sich durch einige Paraden auszeichnen.

Den Koreanerinnen ging ein wenig die Kraft aus, und als Dänemark in der 55. Minute mit drei Toren führte, dachten die Zuschauer, die Partie sei entschieden.

Dramatische Schlussphase

Südkorea mobilisierte aber noch einmal die letzten Kräfte und glich in der 59. Minute aus.

Der letzte Angriff gehörte Südkorea, die den Ball auch ins Tor warfen. Das Schiedsrichterteam entschied allerdings auf einen Offensivfehler und es endete beim 26:26.

Am Montag hat das Team einen Ruhetag, bevor es am Dienstag und am Mittwoch in die entscheidenden Spiele gegen Deutschland und Brasilien geht.

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