Eishockey

DIU-Vorsitzender: „Weitere Absage wäre eine Katastrophe“

DIU-Vorsitzender: „Weitere Absage wäre eine Katastrophe“

DIU-Vorsitzender: „Weitere Absage wäre eine Katastrophe“

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Kopenhagen/Apenrade
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Die kommende Eishockey-WM soll vom 21. Mai bis zum 6. Juni in Lettland und Weißrussland stattfinden. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Der dänische Eishockeyverband DIU möchte sicherstellen, dass die Weltmeisterschaft 2021 vollzogen wird – wenn nicht in Weißrussland, dann in Dänemark.

Nachdem am Mittwoch bekannt wurde, dass sich Dänemark um die Austragung der Eishockey-Weltmeisterschaft 2021 bemüht hat, erklärt der Vorsitzende des dänischen Eishockeyverbandes die Hintergründe.

„Im November saß ich mit meinen Kollegen aus den nordischen Ländern zusammen, und wir waren uns alle einig, dass der Eishockeysport es nicht verkraften könne, wenn nach dem Turnier in der Schweiz 2020 eine weitere Weltmeisterschaft abgesagt würde“, sagt Henrik Bach Nielsen auf der Webseite des Verbandes. „Es wäre eine Katastrophe für alle Beteiligten: Spieler, Betreuer und die vielen Sponsoren, die den Eishockeysport unterstützen.“

Zweifel waren nicht nur aufgrund der Menschenrechtssituation in Belarus entstanden, sondern zuletzt auch wegen des Umgangs mit der Corona-Pandemie in dem Land. Die Kritik reißt nicht ab, und daher sei ein Plan B nötig, so der DIU-Vorsitzende.

„Wenn sich Dänemark als Gastgeber anbietet, dann tun wir das, um eine Alternative zu schaffen, falls in Minsk nicht gespielt werden kann. Wir haben gute Erfahrungen aus der Handball-Europameisterschaft gezogen, denn wir erwarten, dass für die Eishockey-WM ebenfalls eine ‚Blase‘ geschaffen werden muss. Wir tun dies nicht nur für Dänemark, sondern um der Eishockeywelt eine Alternative zu einer möglichen WM-Absage zu bieten“, so Henrik Bach Nielsen.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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