Handball

Mit Jan Paulsen in die Top 20 Dänemarks

Mit Jan Paulsen in die Top 20 Dänemarks

Mit Jan Paulsen in die Top 20 Dänemarks

Tondern/Tønder
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Jan Paulsen steht gegen Skovbakken erstmals für TM Tønder an der Seitenlinie. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Der neue TMT-Trainer ist mit einem Vertrag bis zum Sommer 2022 ausgestattet worden und steht vor seiner ersten Bewährungsprobe beim Heimspiel gegen Skovbakken. Die Sportchef-Frage ist noch nicht geklärt.

Mit einem neuen Cheftrainer an der Seitenlinie wollen die Handball-Erstdivisionäre von TM Tønder nicht nur kurzfristig den sportlichen Abwärtstrend aufhalten, sondern auch langfristig einen neuen Angriff auf das Oberhaus des dänischen Handballs starten.

Torben Sørensen wurde in dieser Woche nach nur acht Punkten aus den ersten zehn Spielen der laufenden Saison von seinen Aufgaben entbunden und durch Jan Paulsen auf der Trainerbank ersetzt.

„Der Vorstand hat einen ehrgeizigen, dreijährigen Strategieplan erarbeitet, wo die übergeordnete Zielsetzung lautet, zur Spitze des dänischen Handballs dazuzugehören. Wir wollen ein Top-20-Klub sein, die 1. Division prägen und längerfristig wieder in die Liga aufsteigen. Danach sieht es im Moment nicht aus, und deswegen haben wir Handlungsbedarf gesehen“, sagt TMT-Direktor Kim Wittenkamp zum „Nordschleswiger“.

Jan Paulsen ist mit einem Vertrag ausgestattet worden, der nicht nur bis zum Saisonende, sondern zwei weitere Jahre bis zum Sommer 2022 läuft.

Sein Vorgänger Torben Sørensen war nicht nur Cheftrainer von TM Tønder, sondern in einer Doppelfunktion auch Sportchef. Die Sportchef-Aufgaben werden vorerst vom Eliteausschuss mit Brian Hansen, Alex Petersen und Per Andersen wahrgenommen, doch auch für Jan Paulsen ist mehr als nur die Cheftrainer-Rolle vorgesehen.

„Jan soll sich jetzt erst einmal in Ruhe auf die Traineraufgaben und auf das Spiel gegen Skovbakken konzentrieren, dann führen wir in der kommenden Woche die letzten Gespräche. Es ist aber vorgesehen, dass einige der Aufgaben, die Torben ausgeführt hat, auch von Jan ausgeführt werden“, so Kim Wittenkamp, der sich auf das Heimspiel am Sonnabend ab 14 Uhr gegen den überraschend starken Aufsteiger Skovbakken freut: „Es ist schwer zu sagen, ob der Trainerwechsel gleich im ersten Spiel einen Effekt haben wird. Jan hat vor dem Spiel erst zwei Trainingseinheiten geleitet. Es ist zweifelsohne eine andere Persönlichkeit, die an der Seitenlinie stehen wird. Er hat schon viel erlebt und hat klare Vorstellungen. Bei der ersten Trainingseinheit haben wir eine Intensität erlebt, die wir lange nicht gesehen haben.“

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