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Höhere Zuschauerzahlen auch bei den Hallensportarten

Höhere Zuschauerzahlen auch bei den Hallensportarten

Höhere Zuschauerzahlen auch bei den Hallensportarten

Woyens/Vojens
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375 Zuschauer durften in der Saisonvorbereitung in die Frøs Arena. Foto: Iversen

Die dänische Regierung hat grünes Licht für mehr Zuschauer auf den Rängen gegeben und bei den großen Hallensportarten für Jubel gesorgt. Bei SønderjyskE dürfen rund 1.700 zum Eishockey und rund 1.000 Zuschauer zum Handball.

Halbleere Ränge haben die Saisonpremiere im Handball und die Testspiele im Eishockey geprägt, doch bald dürfen wieder mehr Zuschauer in die Hallen.

Das dänische Kulturministerium hat am Freitagabend mitgeteilt, dass die „Superliga-Regel“ ab dem 9. September auch in den Hallensportarten greift.

Bislang durften maximal 500 Zuschauer in die Hallen, doch nach dem Vorbild der Fußball-Superliga wird es je nach Größe der Arena mehr Zuschauer auf den Rängen geben.

„Die Regelung gilt für Veranstaltungen sowohl im Profi- als auch im Amateur-Sport, darunter Sportarten wie beispielsweise Fußball, Handball, Eishockey, Pferdesport, Badminton und Motorsport“, heißt es in der Absprache, die von der Regierung sowie von Venstre, SF, die Alternative, den Radikalen und Konservativen getroffen wurde.

1.700 Zuschauer beim Eishockey

Die Absprache löst überall im dänischen Sport große Freude aus, auch bei SønderjyskE, wo man seit einiger Zeit mit Plänen arbeitet, wie man die eigenen Spielstätten in Sektionen aufteilt und optimal ausnutzt.

„Wir werden beim Eishockey bei ungefähr 1.700 Plätzen landen, alles Sitzplätze“, sagt SønderjyskE-Sicherheitschef Morten Rasmussen zum „Nordschleswiger“.

Die Frøs Arena in Woyens hat ein Fassungsvermögen von 5.000 Zuschauern. Die meisten Plätze sind allerdings Stehplätze.

Skansen in Sonderburg hat ein Fassungsvermögen von 2.200 Zuschauern. Hier wird man aller Voraussicht nach bei ungefähr 1.000 Zuschauern landen.

3.000 Zuschauer beim Fußball?

Auch beim Fußball hat man bei SønderjyskE die Hoffnung auf eine höhere Zuschauerzahl. In den letzten Superliga-Spielen der vergangenen Saison durften 1.600 Zuschauer in den Haderslebener Sydbank Park.

„Zu dem Zeitpunkt fehlte die Zeit, um im Sydbank Park für mehr als 1.600 Zuschauer Platz zu schaffen. Wir haben uns jetzt aber bei der Reichspolizei um die Erlaubnis beworben, 3.000 Zuschauer reinzulassen, und da wollen die am Montag einen Blick drauf werfen“, sagt Morten Rasmussen, der die Hoffnung hat, bereits bei der Superliga-Premiere am kommenden Freitag gegen den FC Midtjylland 3.000 Zuschauer im Sydbank Park begrüßen zu können.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Es bleibt sitzen“