HANDBALL

Starke Leistung von SønderjyskE wurde nicht belohnt

Starke Leistung von SønderjyskE wurde nicht belohnt

Starke Leistung von SønderjyskE wurde nicht belohnt

Sonderburg/Sønderborg
Zuletzt aktualisiert um:
Josip Cavar machte eine bärenstarke Partie im Tor bei SønderjyskE. Besonders in der ersten Viertelstunde bissen sich die BSH-Spieler an ihm die Zähne aus. Foto: Karin Riggelsen

Die Handballer von SønderjyskE mussten sich nach einem Traumstart gegen BSH Bjerringbro-Silkeborg mit 28:30 geschlagen geben. Eine bittere Niederlage im Kampf um die Top-8-Plätze.

Ein in der ersten Halbzeit überragender Josip Cavar reichte nicht, um die Angriffsmaschine von BSH Bjerringbro-Silkeborg zu stoppen. In den ersten 14 Minuten erzielten die Gäste nur ein Tor; am Ende waren es 30. Zwei zu viel für SønderjyskE.

Trainer Kasper Christensen reagierte auf den schlechten Start im Spiel gegen Ribe-Esbjerg HH. Für die enttäuschenden Jon Lindencrone Andersen und Oskar Sunnefeldt begannen Oliver Nøddesbo Eggert und Arnar Birkir Halfdansson.

Besonders der Isländer begann bärenstark. Halfdansson war nicht zu stoppen und sorgte dafür, dass SønderjyskE mit 5:1 in Führung gehen konnte. Viel erstaunlicher als die Tore des Isländers war allerdings, was sich auf der anderen Hallenseite abspielte. Es waren nämlich beim Spielstand von 5:1 schon 14 Minuten gespielt.

Wann hat es das schon einmal gegeben, dass BSH Bjerringbro-Silkeborg, das immer für 30 Tore gut sind, in 13 Minuten nur ein Tor wirft? Schuld daran war eine wahnsinnig stabile Abwehr und ein überragender Josip Cavar dahinter. Vom Siebenmeter bis zum Tempogegenstoß – die Spieler von BSH Bjerringbro-Silkeborg verzweifelten in der ersten Hälfte am Schweden.

„Josip hat ein tolles Spiel gemacht. Ich bin sehr zufrieden mit ihm und auch mit der Einstellung vom Rest der Mannschaft. Ich sehe ein Team, das sich weiterhin toll entwickelt, und ich bin sehr zufrieden mit der Leistung“, lobte Trainer Kasper Christensen nach dem Schlusspfiff sein Team.

SønderjyskE verpasste es nach einer perfekten Anfangsphase, sich entscheidend abzusetzen und ging nur mit einer 13:11-Führung zur Pause. Wie zerbrechlich die Führung war, zeigte sich zu Beginn der zweiten Hälfte, als BSH dreimal traf. SønderjyskE kam schlecht aus der Halbzeit und das unsichere Schiedsrichtergespann sorgte für Hektik auf dem Feld, auf der Bank und auf den Rängen.

Trainer Kasper Christensen erklärte die Niederlage gegenüber dem „Nordschleswiger“ so: „Wir haben ein phantastisches Spiel gemacht, aber wir bringen es nicht zu Ende. Bei unserer 6:2-Führung vergeben wir einige Chancen, aber auch BSG scheitert immer wieder vor unserem Tor. In der zweiten Hälfte haben wir wieder die Chance, das Spiel zu entscheiden, aber drei-vier Konter von uns nach Paraden von Josip enden im Nichts. Das tat uns weh. Uns fehlten nur Kleinigkeiten in einem ansonsten tollen Spiel.“

Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts, und es ging hin und her. Zehn Minuten vor dem Ende waren die Zuschauer sicher, dass das Spiel erst in der letzten Minute entschieden werden wird. So weit kam es jedoch nicht: Beim Stand von 26:26 vergab SønderjyskE zwei Würfe und musste BSH davonziehen lassen.

Die Leistung von SønderjyskE war auf jeden Fall Top-8-würdig. Punkte gab es dafür leider keine und das Team von Kasper Christensen hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf den neunten Platz.

SønderjyskE – BSH Bjerringbro-Silkeborg (13:11) 28:30

SønderjyskE: Josip Cavar (1), Kristian Pedersen – Rasmus Bertelsen, Sveinn Johannsson (), Jon Lindencrone Andersen (2), Oliver Nøddesbo Eggert (3), Frederik Børm (2), Oskar Sunnefeldt (3), Kasper Olsen (1), Lasse Hamann-Boeriths, Frederik Ladefoged (1), Aaron Mensing (5), Alec Smit (4), Mikkel Kjær Møller (1), Arnar Birkir Halfdansson (4).

BSH Bjerringbro-Silkeborg: Aljosa Rezar, Kasper Larsen – August Pedersen (2), Klaus Thomsen, Nikolaj Øris Nielsen (9), Mads Øris Nielsen, Jacob Lassen, Johan Hansen (6/4), Sebastian Skube (2), Mads Andersen (2), Jesper Nøddesbo (1), Nikolaj Markussen (2), Thrainn Orri Jonsson, Michael Knudsen (6).

Zeitstrafen: 5:3. Siebenmeter: 2:4.
Schiedsrichter: Jesper Madsen/Per Olesen.

Zuschauer: 1.858

Mehr lesen

Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Die spinnen die Politiker“