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Skjern ist weiter der Favorit

Skjern ist weiter der Favorit

Skjern ist weiter der Favorit

Sonderburg/Sønderborg
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Jon Andersen erzielte in der Saisonpremiere gegen Skjern fünf Tore. Foto: Karin Riggelsen

Jon Andersen sieht aber vor dem Pokal-Achtelfinale gegen Skjern eine bessere Ausgangsposition als noch bei der Liga-Premiere.

Mit einem echten Paukenschlag haben die SønderjyskE-Handballer die Liga-Saison eröffnet. Vor zwei Wochen wurde Skjern Håndbold mit zehn Toren Unterschied aus der Halle gefegt. Der Medaillenanwärter ist wieder der Gegner, wenn es am Mittwoch ab 19 Uhr im Skansen zum Pokal-Achtelfinale gegen SønderjyskE kommt.

„Ich würde nicht so weit gehen und uns die Favoritenrolle geben. Ich denke nicht, dass wir der Favorit sind, aber die Ausgangsposition ist besser als vor dem Liga-Spiel“, meint SønderjyskE-Rückraumspieler Jon Andersen zum „Nordschleswiger“.

Die Hellblauen haben nach dem Auftaktsieg gegen Skjern auch Aufsteiger TMS Ringsted und mit TTH Holstebro einen weiteren Medaillenkandidaten in die Knie gezwungen.

„Der gute Saisonstart ist auf der einen Seite überraschend, auf der anderen Seite wiederum nicht. Wir haben von Anfang an gemerkt, dass dies eine gute Gruppe ist, die richtig gut trainiert. Wir hatten den Glauben, dass wir Skjern schlagen konnten, und das war auch gegen TTH der Fall, aber dass wir Skjern mit zehn Toren Unterschied schlagen konnten, hat alle überrascht, und der Saisonstart kann getrost als sehr gut eingestuft werden“, sagt Jon Andersen und tritt ein wenig auf die Euphorie-Bremse: „Wir haben erst drei Spiele hingelegt, und das nach einer sehr langen Pause. Eine solch lange Pause habe ich noch nie erlebt. Man darf diesen Saisonstart nicht überbewerten. Wichtig ist aber die Erkenntnis, dass wir gut trainieren, alle schlagen können und ein gutes Fundament haben.“

Jon Andersen war gegen TTH Holstebro neunmal erfolgreich. Foto: Karin Riggelsen

Der gute Rhythmus soll mit ins Pokal-Achtelfinale gegen Skjern genommen werden.

„Das Final Four ist von Anfang an eines unserer Ziele gewesen, aber dort darf unser Fokus nicht liegen. Wir müssen den nächsten Schritt machen und beweisen, dass der Auftaktsieg kein Zufall war und dass wir Skjern ein weiteres Mal schlagen können“, so der Linkshänder.

Der 23-Jährige hat auf der halbrechten Position im Rückraum mit dem Schweden Marcus Dahlin von Mors-Thy Håndbold neue Konkurrenz bekommen. Der Schwede fällt aber wochenlang verletzt aus. Der Saisonstart hat gezeigt, dass Jon Andersen auch alleine klarkommen kann. Fünf Tore gegen Skjern, sechs gegen TMS Ringsted und neun gegen TTH Holstebro.

„Mir hat die lange Pause richtig gutgetan. Ich hatte in der vergangenen Saison einige Probleme mit dem Rücken, dem Knie und den Knöcheln, doch die sind mittlerweile weg. Gleichzeitig hatte ich die Zeit, mit einigen Sachen ins Detail zu gehen, und das hat mir gutgetan“, meint Jon Andersen.

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