HANDBALL

Noch viel Arbeit für SønderjyskE

Noch viel Arbeit für SønderjyskE

Noch viel Arbeit für SønderjyskE

Woyens/Vojens
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Auch Lasse Hamann-Boeriths ist noch nicht wieder bei 100 Prozent. Foto: Karin Riggelsen

Das erste Testspiel nach der Winterpause gegen KIF Kolding hat große Schwächen im Abschluss offenbart – wie schon das letzte Ligaspiel vor der Winterpause.

Die Liga-Handballer von SønderjyskE haben am Dienstag ihr erstes Testspiel in der Vorbereitung auf die Frühjahrssaison gemacht. In der Vojens Gymnastik- und Idrætsefterskole trafen sie auf den Ligakonkurrenten KIF Kolding, der in dieser Saison, wie schon im Jahr zuvor, gegen den Abstieg kämpft. SønderjyskE verlor mit 26:29.

„Das Spiel war wichtig, um mal wieder unter Wettkampfbedingungen zu spielen. Um Ergebnisse geht es da in erster Linie nicht“, sagte Kasper Christensen dem „Nordschleswiger" nach der Partie. „Es gab viele gute Aspekte in unserem Spiel. Ich finde, die Abwehr stand streckenweise gut, und wir hatten jede Menge Kontermöglichkeiten. Aber wenn man so viele Chancen vergibt, dann kann man kein Spiel gewinnen“, so der Trainer von SønderjyskE.

Alle Spieler im Einsatz

Bis auf Sveinn Johansson, der noch bei der isländischen Nationalmannschaft ist, kamen in der ersten Halbzeit alle gesunden Spieler für SønderjyskE zum Einsatz. Überzeugen konnte aber keiner so recht. Einzig Kristian Dahl Pedersen zeigte einige gute Paraden im Tor. Oft alleine gelassen, musste er in der ersten Hälfte trotz einer ansprechenden Leistung 15-mal hinter sich greifen.

Viele vergebene Großchancen

Das wäre gar nicht weiter schlimm gewesen, wenn die Hellblauen ihre Chancen auf der anderen Seite genutzt hätten. Denn davon erspielten sie sich jede Menge, welches Trainer Kasper Christensen als positiven Aspekt mitnehmen kann. Die Abschlüsse wurden allerdings reihenweise und aus allen Positionen vergeben. So ging SønderjyskE mit einem 12:15-Rückstand in die Pause.

Jon Andersen in Aktion gegen KIF Kolding Foto: Karin Riggelsen

Keine Veränderung in der zweiten Hälfte

Die Abwehr stand in der zweiten Hälfte etwas besser, aber das Offensivmuster setzte sich in der zweiten Hälfte fort: Gute Konter, viele Abschlüsse, wenig Tore und noch viel Arbeit für SønderjyskE.

„Körperlich sind wir noch nicht ganz da, wo wir hinwollen, aber auch das ist normal direkt im Anschluss an die Spielpause. Für den Moment ist das schon in Ordnung, und wir haben ja auch noch etwas Zeit, bis die Saison weitergeht“, erklärte Trainer Kasper Christensen

Für die Handballer von SønderjyskE geht es jetzt zurück nach Sonderburg in die Trainingshalle. Die nächsten Testspiele stehen am Wochenende vom 24. bis 26. Januar an. SønderjyskE spielt in Bielefeld ein Freundschaftsturnier gegen deutsche und niederländische Mannschaften.

Das erste Pflichtspiel findet am 2. Februar beim Tabellenführer Aalborg Håndbold statt.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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