HANDBALL

Jugendnationalspielerin für SønderjyskE

Jugendnationalspielerin für SønderjyskE

Jugendnationalspielerin für SønderjyskE

Apenrade/Aabenraa
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Die 18-jährige Cecilie Bjerre soll SønderjyskEs linken Rückraum verstärken. Foto: SønderjyskE

Der neue Sportchef von SønderjyskEs Frauen-Handballteam ist seiner Linie treu geblieben und hat ein weiteres dänisches Talent in den Verein geholt.

Die Handballerinnen von SønderjyskE werden in der kommenden Saison ein blutjunges Team ins Rennen um die Rückkehr in die Liga schicken. Das zeigt eine weitere Neuverpflichtung: Die 18-jährige Jugendnationalspielerin Cecilie Bjerre hat einen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnet, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereines.

Dem neuen Sportchef und Trainer Peter Nielsen wurde mit der Personalie ein großer Wunsch erfüllt und seine Erwartungen an die Rückraumspielerin sind hoch.

„Sie hat einige sehr offensichtliche Stärken im Angriff – darunter einen unglaublich starken Wurf. Es war mir wichtig, eine Spielerin zu finden, die gefährlich aus der Distanz ist. So können wir die gegnerische Abwehr öffnen und mehr Platz für unsere anderen Spielerinnen schaffen“, sagt Peter Nielsen.

Internationale Erfahrung und Bundesliga-DNA

Cecilie Bjerre kommt mit Erfahrung aus diversen Jugendnationalmannschaften; im vergangenen Sommer stand sie in Dänemarks Kader der U19-Europameisterschadt.

„Wir möchten, dass sie bei uns ihre Defensivarbeit verbessert, und sie muss lernen, im Eifer des Gefechts die richtigen Entscheidungen zu treffen“, so Peter Nielsen.

Aufgrund einer schweren Verletzung endete Cecilie Bjerres Saison für Gudme HK in der 1. Division bereits nach zehn Spielen. Das Aufbautraining verlaufe jedoch planmäßig und SønderjyskE geht davon aus, dass sie im September wieder bei alter Stärke ist.

Cecilie Bjerre ist die Tochter des früheren dänischen Nationalspielers Morten Bjerre, der in der deutschen Bundesliga unter anderem für die SG Flensburg-Handewitt und THW Kiel aktiv war.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Es bleibt sitzen“