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Hohe Ambitionen bei SønderjyskE

Hohe Ambitionen bei SønderjyskE

Hohe Ambitionen bei SønderjyskE

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Apenrade/Aabenraa
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Peter Nielsen steht ein schweres Auftaktprogramm mit seinen Handballerinnen bevor. Am Sonntag geht es los. Foto: Andre Thorup/JV

Die Handballerinnen von SønderjyskE gehen am Sonntag in eine neue Saison. Trainer Peter Nielsen erwartet viel von seinen jungen Spielerinnen.

Am Sonntag beginnt eine neue Saison in der 1. Division im Frauenhandball, und SønderjyskE hat sich fast komplett neu aufgestellt: Ein neues Trainergespann und zehn neue Spielerinnen sind verpflichtet worden, um eine Zielsetzung zu erreichen, an der seit 2016 erfolglos gearbeitet wird: SønderjyskE will zurück in die Liga.

„Unser Ziel ist ganz klar, die Top 3 zu erreichen. Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Das wird uns vielleicht nicht immer gelingen, denn mit Bjerringbro, EH Aalborg und Ringkøbing erwartet uns harte Konkurrenz. Wichtig ist, dass wir jedes Spiel gleich angehen – ganz gleich, ob es gegen einen Auf- oder gegen einen Absteiger geht. Wir müssen unser Spiel durchziehen – und wenn wir 100 Prozent erreichen, können wir alle Mannschaften in der 1. Division schlagen. Aber geschenkt gibt es nichts“, sagt Peter Nielsen.

Das Mittel zum Erfolg sieht der neue Trainer einzig und allein bei seiner Mannschaft. Die spielerischen Fähigkeiten seien da – der Rest werde von der Einstellung seines Teams abhängen.

„Alle Spielerinnen müssen Verantwortung übernehmen. Es gibt keine Anführerin bei uns. Die Rolle ist offen und wir werden in den ersten Spielen sehen, wer sie übernimmt. Das Wichtigste ist, dass wir mit Respekt vor dem Gegner in jedes Spiel gehen und bereits sind, 100 Prozent zu geben. Das ist gegen ein Spitzenteam wie Ringkøbing deutlich einfacher als gegen einen Aufsteiger. Aber das müssen wir lernen“, sagt Peter Nielsen.

Hoher Ehrgeiz und gute Stimmung

Der Sportchef und Trainer berichtet von einem enormen Trainingseifer und einem sehr guten Teamgeist in seiner Mannschaft, zu der zehn neue Spielerinnen zählen.

Laut Peter Nielsen fehlen dem Team etwa 14 Tage gemeinsame Vorbereitung, dadurch dass wegen der Corona-Pandemie nicht normal trainiert werden konnte, und zudem einige Spielerinnen Verletzungen auskurieren mussten.

„Ich hätte gerne etwas mehr Zeit gehabt – besonders wenn man sich unser Auftaktprogramm ansieht“, sagt Peter Nielsen. Sein neu formiertes Team muss in den ersten drei Spielen gegen den Zweiten der Vorsaison (Ringkøbing Håndbold), gegen einen Absteiger (EH Aalborg) sowie gegen den fünften der vergangenen Spielzeit (DHG Odense) antreten.

„Die drei Partien können schon definierend für den Rest der Saison werden. Ich hätte für den Anfang lieber ein paar andere Gegner gehabt, aber so haben wir auch die Möglichkeit, direkt ein Ausrufezeichen zu setzen und uns einen Vorsprung zu erarbeiten“, sagt Peter Nielsen.

Bis auf Cecilie Løvdal und Kathrine Kubicki kann der Trainer auf seine Wunschformation zurückgreifen.

Gespielt wird am Sonntag ab 16 Uhr in Ringkøbing.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Es bleibt sitzen“