HANDBALL

Mit einem Sieg in den Urlaub

Mit einem Sieg in den Urlaub

Mit einem Sieg in den Urlaub

Sonderburg/Sønderborg
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Jon Lindencrone Andersen kam von GOG Håndbold zu SønderjyskE Foto: Karin Riggelsen

SønderjyskEs Handballer treffen heute im letzten Spiel vor der Winterpause auf Nordsjælland Håndbold. Ein Sieg ist Pflicht, um das Jahr gut abzuschließen.

Am heutigen Sonnabend treffen die Ligahandballer von SønderjyskE im letzten Spiel vor der Winterpause auf das Schlusslicht der Tabelle. Jon Andersen hat mit dem „Nordschleswiger“ über seine Erwartungen an das Spiel und über seine ersten fünf Monate bei SønderjyskE gesprochen.

„Auf dem Papier müssen wir Nordsjælland Håndbold natürlich schlagen. Die liegen schließlich auf dem letzten Platz. Uns ist es auch wichtig, dass wir so viele Punkte wie möglich für die Endrunde sammeln. Sollten wir gegen Nordsjælland Håndbold verlieren, wäre das schon sehr ärgerlich“, sagte Jon Andersen. Es dürfe nicht passieren, dass die Spieler mit einer falschen Einstellung in das Spiel gehen.

Schwankende Leistungen mit guter Tendenz

Die Saison ist für SønderjyskE bisher sehr zufriedenstellend verlaufen, doch es gab besonders in den Anfangsphasen zu viele Aussetzer. Zuletzt war dies gegen Ribe-Esbjerg HH der Fall. Doch die Spiele gegen BSH und KIF Kolding haben Auftrieb gegeben.

„Das Spiel gegen KIF Kolding war fantastisch. Danach hatten wir uns wirklich gesehnt. Nach einem Spiel, das wir von Anfang bis zum Ende dominieren“, schwärmte Jon Andersen, der mit acht Toren der beste Mann auf dem Platz war und eines seiner besten Spiele im hellblauen Trikot machte. Denn auch seine Leistungen waren bisher nicht immer überzeugend. Nach einer schwachen Partie gegen Ribe-Esbjerg fand er sich gegen BSH zunächst auf der Bank wieder.

„Es klappt natürlich noch nicht alles. Wir sind viele neue Spieler, die sich aneinander gewöhnen müssen. Da stimmen noch nicht alle Automatismen, aber es wird immer besser. Dafür haben die anderen es an meiner Stelle sehr gut gemacht“, sagte der frühere GOG-Spieler.

Auch das ist Ausdruck der SønderjyskE-Mentalität. Zusammenhalt steht auf den Fahnen geschrieben. Die Spieler leben es vor.

„Selbstverständlich sind wir auch Konkurrenten, denn jeder möchte gerne spielen. Aber hier freut sich niemand, wenn der andere eine schlechte Phase hat. Wir helfen einander und gehen die Aufgaben gemeinsam an“, so der 22-Jährige, der in seiner kurzen Zeit bei SønderjyskE schon Höhen und Tiefen erlebt hat.

Aus dem Tief geholt

„Ich habe in dem halben Jahr schon viel über mich gelernt. Als es nicht so gut lief, war ich sehr unzufrieden mit mir, doch aus dem Loch bin ich zusammen mit den anderen Spielern herausgekommen. Wir helfen einander und werden immer besser. Alle respektieren einander, und mit den vielen jungen Spielern stehen wir erst am Anfang“, fasst Jon Andersen seine Erfahrungen seit dem Wechsel von GOG Håndbold zusammen.

Beim Spiel gegen Nordsjælland will er heute ab 16 Uhr einen Schlussstrich unter eine tolle Hinrunde ziehen.

„Wenn wir mental voll bei der Sache sind, dann gewinnen wir auf jeden Fall.“

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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