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Pläne fürs Trainingslager werden nicht geändert

Pläne fürs Trainingslager werden nicht geändert

Pläne fürs Trainingslager werden nicht geändert

Hadersleben/Haderslev
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Die SønderjyskE-Fußballer werden sich wieder in der Türkei auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten. Foto: Frank Cilius/Ritzau Scanpix

Die SønderjyskE-Fußballer werden auch in diesem Winter zum Trainingslager in die Türkei fliegen.

Die Türkei gehört zu den absolut populärsten Reisezielen, wenn die Fußball-Klubs aus Nordeuropa im Winter vor der Kälte fliehen und sich in wärmeren Gefilden auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten. Die Popularität hat durch die politischen Spannungen im Lande schon mehrmals Rückschläge erlitten, und nach der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien taucht die Frage wieder auf, ob ein Trainingslager in der Türkei noch tragbar ist.

Fußball-Superligist SønderjyskE hat zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor, die bestehenden Pläne zu ändern. Der Klub war in den vergangenen Jahren, bei nur wenigen Ausnahmen, stets in der Türkei und hat weiter vor, vom 29. Januar bis zum 6. Februar ins Trainingslager nach Belek zu reisen.

„Wir haben uns natürlich überlegt, wie wir uns verhalten, und haben auch unseren Reiseveranstalter angerufen, um uns über die Situation zu informieren. Eine solche Situation gab es vor drei, vier Jahren schon einmal, aber Stand jetzt halten wir an unserem Trainingslager Ende Januar in Belek fest“, sagt SønderjyskE-Sportchef Hans Jørgen Haysen zum „Nordschleswiger“: „Das Trainingslager ist schon vor langer Zeit gebucht worden, und die Anfrage nach Testspielgegnern liegt auch lange zurück. Es ist ganz klar, dass wir nicht irgendwo hinfliegen, wo es gefährlich für uns werden könnte. Als Nächstes kommt die ethische Frage, aber wir haben den Punkt noch nicht erreicht, wo wir eine Reise in die Türkei nicht verantworten können.“

Nach dem versuchten Putsch auf Staatspräsident Erdogan im Sommer 2016 und den daraus entstandenen politischen Spannungen hatten viele Fußball-Klubs die Reise zum Trainingslager in die Türkei gemieden und waren auf Spanien oder Dubai ausgewichen.

Im Vorjahr entschieden sowohl der FC København als auch Brøndby IF, wegen der dortigen politischen Lage künftig auf Trainingslager in Dubai zu verzichten.

Aktuell überlegt sich Hobro IK, ob der Klub an dem bereits gebuchten Trainingslager in der Türkei festhalten will. Randers FC will seine Türkei-Pläne nicht ändern, während AC Horsens in diesem Winter nicht in die Türkei reisen wird. Manager Bo Henriksen unterstreicht aber, dass man in erster Linie wegen des schlechten Wetters im vergangenen Winter auf die Türkei-Reise verzichtet und auf Gran Canaria ausweicht.

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