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Madsen nimmt Verhandlungen mit SønderjyskE auf

Madsen nimmt Verhandlungen mit SønderjyskE auf

Madsen nimmt Verhandlungen mit SønderjyskE auf

Hadersleben/Haderslev
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Foto: Scanpix/Anders Kjærbye

Das Ende seiner SønderjyskE-Zeit hatte sich lange angedeutet, doch die Zeichen stehen jetzt anders.

Das Ende seiner SønderjyskE-Zeit hatte sich lange angedeutet, doch die Zeichen stehen jetzt anders.

Brøndby IF hat mit dem 2:1-Halbfinalsieg beim FC Midtjylland das Pokalfinale gegen den FC København perfekt gemacht und damit indirekt auch den SønderjyskE-Fußballern einen weiteren Anreiz in der Meisterschafts-Endrunde gegeben. Nicht nur der Tabellendritte, sondern jetzt auch der Vierte kommt für die Europa League in Frage. Der Tabellenvierte wird am Saisonende zwei Playoff-Spiele gegen den Gewinner der Abstiegsrunde um einen Startplatz in der Europa-League-Qualifikation bestreiten.

„Das ist sicherlich für uns positiv, aber dort liegt unser Fokus im Augenblick nicht. Wenn man fünf Spiele hintereinander ohne Sieg geblieben ist, geht es für die Mannschaft in erster Linie darum, wieder das wahre Gesicht zu zeigen. Das war in Brøndby ein erster Schritt, aber wir werden sehen, ob es uns auch ein zweites Mal gelingt. Demut ist eines der Markenzeichen von SønderjyskE und in diesem Zusammenhang sehr wichtig für uns. Wir müssen unsere Leistung bringen, dann sehen wir weiter“, meint SønderjyskE-Trainer Claus Nørgaard vor dem Auswärtsspiel am Sonntag ab 13 Uhr gegen Aufsteiger Lyngby Boldklub, der mit drei Punkten Vorsprung auf SønderjyskE derzeit auf dem vierten Tabellenplatz steht.

„Wir sind schlecht gewesen, aber dennoch sind wir weiter im Rennen. Wir haben fünf Spiele nicht gewonnen, aber es ist alles offen im Kampf um die Plätze drei und vier“, verspricht Nicolaj Madsen, im Kampf um die erneute Europapokal-Teilnahme alles zu geben: „Die Attitüde ist das Wichtigste. Ich hoffe, dass wir die gleiche Attitüde wir in Brøndby zeigen. Wir haben im mentalen Bereich gearbeitet, denn wir sind innerhalb von wenigen Wochen keine schlechteren Fußballer geworden.“

Madsen spielte in Brøndby auf der für ihn ungewohnten Sechser-Position im Mittelfeld.

„Kann ich der Mannschaft damit helfen, tue ich es gerne. Ich würde am liebsten auch auf der Achter-Position oder als hängende Spitze spielen, aber das war in Brøndby eine meiner besseren Leistungen, und die Sechser-Position passt mir im Augenblick gut. Ich habe seit längerer Zeit Probleme mit der Achillessehne, und wir müssen das Training dosieren. Ich trainiere nicht jeden Tag und bin nicht bei 100 Prozent. Ich habe nicht die gleichen Kräfte wie früher, um so vielen Steilpässen hinterherzujagen“, sagt der 28-Jährige, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

Das Ende seiner SønderjyskE-Zeit hatte sich lange angedeutet, doch die Zeichen stehen jetzt anders.

„Es hat lange keine Verhandlungen gegeben, aber ich habe jetzt die Verhandlungen mit Haysen aufgenommen. Der erste Schritt ist gemacht, denn ich würde gerne hier bleiben. Ich hatte ein Angebot, das ich abgelehnt habe, und will auch nicht ausschließen, dass ich bei einem attraktiven Angebot gehen würde, aber mein Fokus liegt jetzt auf Haysen, und dann werden wir sehen, ob wir uns einig werden“, sagt Nicolaj Madsen.

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