Eishockey

Die Leidenschaft ist bei SønderjyskE zurückgekehrt

Die Leidenschaft ist bei SønderjyskE zurückgekehrt

Die Leidenschaft ist bei SønderjyskE zurückgekehrt

Woyens/Vojens
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Martin Eskildsen war in die SønderjyskE-Mannschaft zurückgekehrt. Es fehlte aber weiter eine Handvoll Stammspieler. Foto: Karin Riggelsen

Nach dem Tiefpunkt gegen Herning scheint sich SønderjyskE gefangen zu haben. Der Aufwärtstrend wurde gegen Frederikshavn fortgesetzt.

Die Eishockeyspieler von SønderjyskE haben am Jahrestag für den ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte ein weiteres Erfolgserlebnis gefeiert. Zwölf Monate nach dem Gewinn des Continental Cups haben die Hellblauen die Frederikshavn White Hawks hochverdient mit 6:2 in die Knie gezwungen und somit den zweiten Sieg in Folge geholt.

Die intensiven Gespräche nach dem Tiefpunkt gegen Herning scheinen gefruchtet zu haben. Die Leidenschaft ist zurückgekehrt, und mit einer starken Leistung in den letzten beiden Dritteln war man dem Tabellennachbarn in allen Belangen überlegen. Der Deckel wurde aber erst im Schlussdrittel draufgelegt.

Die Nordjüten waren mit frischen Siegen gegen Odense und Rungsted in die Partie gegangen, wurden aber nach dem anfänglichen Abtasten immer mehr unter Druck gesetzt.

Die Hellblauen erarbeiteten sich ein massives Übergewicht an Torchancen. Viel seltenere Gäste vor dem gegnerischen Tor waren die White Hawks, die aber zunächst weitaus effektiver waren und von den fehlenden Abräumarbeiten des Gegners vor dem eigenen Tor profitierten. Dies gehört seit geraumer Zeit zu den Schwächen von SønderjyskE.

Vier SønderjyskE-Tore im Schlussdrittel

Mit viel Einsatz- und Laufbereitschaft, mit Fortdauer des Spiels auch mit guten Kombinationen, erzwangen sich die Gastgeber zahlreiche Torchancen, doch im Abschluss fehlte zunächst oft die Abgeklärtheit. 28:14 lautete die Torschussbilanz nach dem zweiten Drittel, doch auf der Anzeigetafel hieß es 2:2.

Dies änderte sich aber im Schlussdrittel. SønderjyskE konnte aus dem massiven Übergewicht Kapital schlagen und verbuchte drei sichere Punkte.

Trainer Mario Simioni hatte auf die Rückkehr von Martin Eskildsen, Daniel Nielsen und William Boysen gehofft, doch es blieb beim Erstgenannten, während es für Nicolaj Henriksen immerhin reichte, auf der Ersatzbank Platz zu nehmen. Eine Handvoll Stammspieler fehlt weiterhin, die Hoffnung besteht aber, dass einige Ausfälle bei der nächsten Aufgabe, am Sonntag in Herlev, wieder in die Mannschaft zurückkehren.

SønderjyskE - Frederikshavn White Hawks (0:0,2:2,4:0) 6:2

1:0 Mads Eller (21:52/Ass.: Martin Eskildsen, Mike Little), 1:1 Radim Piroutek (28:21), 2:1 Steffen Frank (Ass.: Rasmus Lyø, Emil Bejmo/5 gegen 4), 3:2 Yannick Vedel (45:58/Ass.: Daniel Kønig Hansen, Anders Biel), 4:2 Mike Little (50:18/Ass.: Emil Bejmo, Brendan Harms), 5:2 Brendan Harms (53:20/Ass.: Mike Little, Mikkel Jensen), 6:2 Brendan Harms (58:51).

Zeitstrafen: SE 3x2 – FWH 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Kenneth A. Nielsen/Niclas B. Lundsgaard. Zuschauer: 0.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Anstand mit Abstand“