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Anders Førster: „Ich weiß nicht, wann es weitergeht“

Anders Førster: „Ich weiß nicht, wann es weitergeht“

Anders Førster: „Ich weiß nicht, wann es weitergeht“

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Woyens/Vojens
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Es wird eine Weile dauern, bis Anders Førster wieder dem Puck hinterherjagen kann. Foto: Karin Riggelsen

Seit seinem positiven Corona-Test befindet sich der SønderjyskE-Angreifer in Heimquarantäne. Die größten Sorgen mache er sich allerdings nicht um seine eigene Gesundheit.

Wie am Dienstag bekannt wurde, sind drei Eishockey-Spieler von SønderjyskE positiv auf Covid-19 getestet worden. Neben Victor Rollin Carlsson und Mikkel Jensen ist auch Anders Førster betroffen. Symptomfrei sei er leider nicht, erzählt er dem „Nordschleswiger“.

„Ich fühle mich einfach wahnsinnig müde und ausgelaugt. Bevor ich das positive Testergebnis bekommen habe, hatte ich leichte Erkältungssymptome. Aber die habe ich häufig zu dieser Jahreszeit; das ist nichts Ungewöhnliches. Ich habe natürlich befürchtet, dass es Corona sein könnte, aber als das Ergebnis dann kam, war es doch ein Schock für mich“, sagt Anders Førster. „Das Schlimmste ist die Ungewissheit; man weiß nicht, was es ist und wie es sich weiterentwickelt“, so der 32-Jährige.

Um seine eigene Gesundheit sei der SønderjyskE-Angreifer weniger besorgt. Viel schwerer wiege bei ihm die Befürchtung, andere Mitmenschen vor dem positiven Test unwissentlich angesteckt haben zu können – in allererster Linie seine Lebensgefährtin.

„Man kann es nicht ändern; ich muss da jetzt durch und es gibt unglaublich viele Menschen, die es sicher viel schlimmer erwischt hat als mich. Große Sorgen um meine Gesundheit mache ich mir nicht, da ich keiner erhöhten Risikogruppe angehöre. Am meisten mache ich mir Sorgen um meine schwangere Freundin, mit der ich zusammenwohne. Da weiß niemand, was für Folgen eine Ansteckung eventuell haben könnte“, so Anders Førster.

Seit dem positiven Befund befindet Førster sich in Heimquarantäne und kann noch nicht abschätzen, wann sich seine Situation ändern wird. Die Ungewissheit zehrt an ihm, doch in erster Linie gehe es nun darum, dass die Infektionskette unterbrochen wird.

„Ich weiß noch nicht, wie lange ich in Heimquarantäne bleiben muss; da gibt es ganz unterschiedliche Aussagen. Ich stehe aber jeden Tag mit SønderjyskE in Kontakt und bespreche mich mit dem Verein. Ich muss auf jeden Fall wieder komplett hergestellt sein, bevor ich aufs Eis kann und ich bleibe lieber eine Woche zu lange zu Hause als ein paar Tage zu kurz“, so Anders Førster.

Beim Ligakonkurrenten Herlev Eagles ist die Zahl der positiv Getesteten in den vergangenen Tagen auf 13 angestiegen.

Am Donnerstag erwartet SønderjyskE neue Testergebnisse.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Die Suche nach der Balance“