Deutsche Minderheit

„Es ist kein Eindruck – sondern eine Begeisterung“

„Es ist kein Eindruck – sondern eine Begeisterung“

„Es ist kein Eindruck – sondern eine Begeisterung“

Dirk Thöming
Broacker/Broager
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Der Gesamtleiter der Deutschen Kindergärten in Sonderburg, Florian Born mit dem BDN-Vorsitzenden Hinrich Jürgensen und dem Minderheitenbeauftragten Bernd Fabritius (von links) im Multimediaraum des neuen Kindergartens in Broacker. Foto: Karin Riggelsen

Minderheitenbeauftragter besuchte am Dienstagnachmittag den neu gebauten deutschen Kindergarten in Broacker

Es war der zweite Besuch von Bernd Fabritius in Nordschleswig. Vor knapp einem Jahr im November hielt der Beauftragte der Bundesregierung für nationale Minderheiten seinen Antrittsbesuch beim Deutschen Tag in Tingleff ab, und gestern stattete er sechs Einrichtungen der Minderheit, von Sonderburg ausgehend über Broacker bis Kollund, einen Besuch ab.

Der mit Mitteln der Bundesregierung neu errichtete Kindergarten in Broacker löste ungeteilte Freude bei ihm aus. Leiterin Elke Sievertsen berichtete, dass der Spielplatz auf dem Gelände am Wochenende allen offen stehe und gerne genutzt werde. „Ich habe hier schon eine Familie picknicken sehen“, sagte sie. „Ich sage es voller Neid: In Deutschland wäre es nie möglich, eine Einrichtung ohne Aufsicht offen zu halten. Die Aufsichtsbehörde bekäme Herzbeschwerden“, sagte Bernd Fabritius.

Angetan war er von den Gruppenräumen, der Küche, der Möglichkeit, im Gang zu klettern, dem Krippen-Schlafraum und nicht zuletzt davon, dass für die Kleinsten bereits Multimedia-Angebote zur Verfügung stehen. Ein großes interaktives Smartboard macht es in einem der Räume den Kindern möglich, Videos oder Fotos in Kino-Größe zu sehen. „So können wir zum Beispiel mit anderen Kindern, auch wenn sie im Urlaub sind, über Computer Kontakt aufnehmen“, erläuterte Elke Sievertsen.

Ob denn der Herr Fabritius einen Eindruck erhalten habe, fragte Florian Born, Gesamtleiter der Deutschen Kindergärten in Sonderburg, abschließend. „Es ist nicht nur ein Eindruck. Es ist begeisternd, was Sie hier machen“, stellte der Besucher aus Berlin fest.

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