Coronavirus

Mehr als 60.000 Nerze werden in Tondern getötet

Mehr als 60.000 Nerze werden in Tondern getötet

Mehr als 60.000 Nerze werden in Tondern getötet

Tondern/Tønder
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Das Coronavirus befällt Menschen und Nerze. In den Tieren hat man nun Mutationen festgestellt, die eine kommende Impfung abschwächen oder gar wirkungslos machen könnten. Von Dänemark könnte dann eine neue Pandemie ausgehen. Deshalb werden alle Tiere in Dänemark getötet. Foto: Karin Riggelsen

Der Beschluss der Regierung, die Tiere auf Nerzfarmen zu keulen, trifft in der Kommune Tondern sieben Betriebe.

In der Kommune Tondern gibt es sieben Nerzfarmen, die jetzt um ihre Existenz bangen. Rund 63.000 Tiere müssen laut Beschluss der Regierung aufgrund eines mutierten Coronavirus innerhalb der kommenden zehn Tage getötet werden. Kleinen Betrieben bleiben nur fünf Tage Zeit.

In den Tieren hat man Mutationen festgestellt, die eine kommende Impfung abschwächen oder gar wirkungslos machen könnten.

Bürgermeister Henrik Frandsen hat am Donnerstag mit allen Farmbesitzern gesprochen. „Der Eingriff war leider notwendig“, so das Stadtoberhaupt, der die betroffenen Familien sehr bedauert. Die Tötung sei ein harter Schlag für sie. „Wir werden damit nochmals an den Ernst der Corona-Krise erinnert“, meint Frandsen.

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