Kommunalpolitik

Kommune sucht Freiwillige für Bereitschaftsdienst

Kommune sucht Freiwillige für Bereitschaftsdienst

Kommune sucht Freiwillige für Bereitschaftsdienst

Tondern/Tønder
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Zur Unterstützung des Personals werden jetzt Freiwillige gesucht. Foto: Scanpix

Wie in anderen Kommunen schon geschehen, sucht nun auch Tondern Freiwillige, die während der Corona-Krise als Mitglied eines Bereitschaftsdienstes im Gesundheitswesen einspringen können, wenn sich Engpässe ergeben.

Die kommunalen Mitarbeiter, die innerhalb des Gesundheitswesens und Sozialbereichs tätig sind oder mit Behinderten arbeiten, stehen im Zuge der Corona-Krise unter starkem Arbeitsdruck. Daher will Tondern wie andere Kommunen auch, Freiwillige für einen Bereitschaftsdienst anwerben, da von einer Steigerung von Covid-19-Infizierten in den kommenden Wochen ausgegangen wird.

Voraussetzung für eine Aufnahme in den Bereitschaftsdienst ist eine Ausbildung im pädagogischen Bereich bzw. im Gesundheitssektor. Auf der Homepage der Kommune ist unter toender.dk/job eine Jobbank errichtet worden, wo sich die Freiwilligen für einen möglichen Einsatz anmelden können. Registriert werden Krankenschwestern, Krankenpfleger, Pädagogen und pädagogische Helfer.

Auch Freiwillige, die schon in Rente gegangene sind, Studenten und Auszubildende, Arbeitslose und vorzeitig in den Ruhestand getretene Menschen mit diesen Ausbildungen werden gesucht. Sie bekommen für ihren Einsatz ein Gehalt, das den Tarifverträgen entspricht. Zunächst wird man nur erfasst. Wenn Not am Mann ist, meldet sich die Kommune.

Unsere Mitarbeiter stehen unter Druck.

Bürgermeister Henrik Frandsen

„Unsere Mitarbeiter stehen unter Druck und leisten einen fantastischen Einsatz für die Bürger. Da sich die Krise täglich verändert, könnte Bedarf für zusätzliches Personal entstehen, um die wichtigen Funktionen wie Heimhilfe, Heimkrankenpflege, Arbeit in Einrichtungen für Behinderte, in Pflegeheimen sowie die Arbeit mit sozial Benachteiligten und Gefährdeten in dieser ganz besonderen Situation aufrechterhalten zu können“, erklärt Bürgermeister Henrik Frandsen

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