Plötzlicher Todesfall

„Bo Ludvigsen hinterlässt eine große Lücke"

Bo Ludvigsen hinterlässt eine große Lücke

Bo Ludvigsen hinterlässt eine große Lücke

Tøndern/Tønder
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Bo Ludvigsen stand seit zwölf Jahren an der Spitze von „Tønder Forsyning" mit Sitz in Bredebro. Foto: Tønder Forsyning

Der Direktor der Versorgungsgesellschaft und Vorsitzende des Festivalvereins verstarb am Dienstag im Alter von 46 Jahren.

Große Betroffenheit löste im Lokalbereich die Nachricht vom plötzlichen und frühen Tod von Bo Ludvigsen, Direktor der kommunalen Entsorgungsgesellschaft „Tønder Forsyning“ und Vorsitzender von „Tønder Festivalsforening“, aus.

Ludvigsen, der eine Hirnblutung erlitten hatte, starb am Dienstagmorgen im Alter von 46 Jahren, wie die Entsorgungsgesellschaft auf ihrer Homepage mitteilt.

Bo Ludvigsen, der als besonnener, gemütlicher und humorvoller Zeitgenosse bekannt war, stand seit zwölf Jahren an der Spitze des Unternehmens.

Bo wirkte wie ein sehr ruhiger Mann. Er wusste, womit er es zu tun hatte. Der Versorgungsbetrieb läuft sehr gut, und er hatte sowohl die Finanzen als auch die Sicherheit am Arbeitsplatz im Griff.

Preben Linnet, Vorsitzender

„Bo wirkte wie ein sehr ruhiger Mann. Er wusste, womit er es zu tun hatte. Der Versorgungsbetrieb läuft sehr gut, und er hatte sowohl die Finanzen als auch die Sicherheit am Arbeitsplatz im Griff“, sagt Preben Linnet, Vorsitzender der Entsorgungsgesellschaft, dem „Nordschleswiger“.

Linnet arbeitete seit zweieinhalb Jahren mit Ludvigsen zusammen.

„Mit allen auf Augenhöhe"

„Bo hatte den Überblick und verstand sich darauf, Verantwortung zu delegieren. Ich habe ihn nie als gestresst erlebt. Er war zwar Direktor, man hatte aber bei ihm nie das Gefühl, dass er diese Position bekleidete. Er stand mit beiden Beinen auf dem Boden und war mit Menschen aus allen Schichten auf Augenhöhe“, so Linnet.

„Wir vom Vorstand waren unglaublich froh, Bo Ludvigsen als Direktor zu haben. Es entsteht jetzt eine große Lücke. Das ist jedoch nichts im Verhältnis zu dem unfassbaren Verlust und Schicksalsschlag, den die Familie erlitten hat“, sagt der Vorsitzende, dessen Mitgefühl den Hinterbliebenen gilt.

Zur Familie des dreifachen Vaters und seiner Lebensgefährtin gehören fünf Kinder.

„Es war ein großer Schock, als ich am Sonntagabend von Bos Hirnblutung erfuhr, noch schlimmer war es dann, als die Todesnachricht kam“, sagt Preben Linnet.

Trauer im Kreis des Tønder Festivals

Geschockt ist man auch beim Tønder Festival, wo Ludvigsen sich seit vielen Jahren ehrenamtlich engagierte. Seit 2017 war er Vorsitzender des Vereins „Tønder Festival Forening“, der für die praktische Durchführung des Festivals zuständig ist, und gehörte dem Vorstand von „Tønder Festival Fond“ an.

„Bo K. Ludvigsens plötzlicher Tod schockiert uns alle, und unsere Gedanken gehen an die Familie. Er gehörte zu den zentralen Personen des Festivals, und er leistete in den vergangenen Jahren bei der Weiterentwicklung und der Stärkung des Festivals einen bedeutungsvollen Einsatz“, schreibt das Festival unter anderem auf seiner Homepage.

„Sehr respektiert und sehr beliebt"

„Er war sehr respektiert, sehr beliebt und war ein riesengroßer Aktivposten für das Festival. Bo K. Ludvigsen war ein Teil des Wirtschaftslebens in der Stadt und war Direktor von Tønder Forsyning“, heißt es weiter.

„Bo K. Ludvigsens plötzlicher Tod berührt uns sehr. Wir sprechen der Familie unser Beileid aus und senden ihr unser wärmstes Mitgefühl“, schreibt Jan Wilhelmsen, stellvertretender Vorsitzender von „Tønder Festival Forening“.

Er wird am Dienstag, 26 Januar, 13.30 Uhr,. von der Tonderner Christkirche aus beigesetzt. Wegen der Pandemie können nur eingeladene Gäste an der Trauerfeier teilnehmen.

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