Ortsentwicklung

Der Park in Renz ist angelegt

Der Park in Renz ist angelegt

Der Park in Renz ist angelegt

Renz/Rens
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Der Abschnitt mit Shelter und Lagerfeuerhaus Foto: kjt

Wo einst der geschichtsträchtige Gendarmhof stand, hat der örtliche Bürgerverein eine kleine Naherholungs- und Aufenthaltsoase geschaffen. Es sind noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, die Einweihung rückt aber näher.

Es war ein langer und mitunter zäher Prozess. Nun kann sich der Renzer Bürgerverein „Rens Egnsraad“ aber endlich am Ziel wähnen.

Das Gelände des ehemaligen Gendarmhofs in der Ortsmitte ist in einen Park mit Trimm-dich-Bahn, Spielplatz, sanitäre Anlage und rustikalen Übernachtungs- und Aufenthaltshütten (Shelter) verwandelt worden.

Der neue Spielplatz mit hölzernen Grenzgendarmen Foto: kjt

Der Bürgerverein hatte von der Energiebehörde Fördermittel in Höhe von 1,15 Millionen Kronen aus dem Topf „Grøn ordning“ bewilligt bekommen. Der Topf ist eine Art Kompensation für Ortschaften, in deren Umgebung Windkraftanlagen aufgestellt sind. Anlagen gibt es in Renz und in Böhlau.

Nachschlag von der Kommune

Die Kommune schoss nach einer Anpassung an den ursprünglichen Projektentwurf noch einmal 250.000 Kronen dazu.

Laut des stellvertretenden Vorsitzenden von „Rens Egnsråd“, Peter Langholz Schmidt, wird bald Einweihung gefeiert. „Wir haben nächste Woche ein Treffen, bei dem wir es besprechen. Wir wollen dann Kontakt zu den Vereinen aus der Umgebung aufnehmen, denn wir finden, dass es für alle etwas zu feiern gibt“, so Schmidt.

Der Abschnitt mit Turn- und Fitnessgeräten Foto: kjt

An der Realisierung des Parkprojekts hatten Olaf Schmidt Meyer und Mai-Britt Christensen maßgeblichen Anteil. Sie haben ihre Ämter als Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende im „Egnsråd“ vergangenes Jahr abgegeben, sind aber nach wie vor für das Vorhaben zuständig.

Das gesamte Gelände sieht „einzugsbereit“ aus. „Es fehlt nur noch etwas Inventar, beispielsweise im Toilettentrakt. Auch im Lagerfeuerhaus müssen noch eine Feuerstelle und Bänke aufgestellt werden“, so Olaf Schmidt-Meyer.

Frei verfügbar

Wenn das erfolgt ist, kann das Areal mit Spielplatz, Trimm-dich-Bahn, drei Shelter, Aufenthaltshütte und Infotafeln über den Gendarmhof endlich von allen genutzt werden.

Eine kleine Herausforderung sind für den Ort und dessen Vereine die Betriebskosten. Das Reinigen des Toilettengebäudes, die Gebühr für die Sicherheitsabnahme des Spielplatzes und Versicherungen müssen bezahlt werden.

„Soweit ich weiß, gibt es einen guten Dialog mit der Kommune“, so Ex-Vorstandsmitglied Schmidt-Meyer. Den Strom für das Toilettenhäuschen und für die Mähroboter hofft man, über Fotovoltaikanlagen decken zu können. Ganz ohne Eigenbeteiligung wird man voraussichtlich nicht auskommen.

Der neue Holzschuppen mit Toiletten und Geräteraum Foto: kjt

Kosten mit Eigenleistungen vermeiden

„Wir wussten von Anfang an, dass es dem Ort etwas kosten wird“, so Olaf Schmidt-Meyer. Angedacht ist, die Kosten auf Vereine und Einrichtungen zu verteilen. Viele praktische Dinge wie Müllentsorgung, kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten können von freiwilligen Helfern erledigt werden, um Ausgaben zu vermeiden, so die Idee.

Das Gelände und die Shelter, die als Ruhe- und Schlafplatz dienen, stehen zur freien Verfügung. Das ist zumindest der jetzige Plan.

„Man muss sehen, ob man vielleicht doch eine Form von Anmeldung oder Reservierung einführt. Das hängt ganz davon ab, wie und wie viel die Shelter und das Lagerfeuerhaus genutzt werden“, ergänzt der ehemalige Vorsitzende.

In den offenen Holzunterständen kann ausgeruht und auch übernachtet werden. Foto: kjt
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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Die spinnen die Politiker“