Grenzschließung

In Kürze sollen Landwirte Übergänge passieren können

In Kürze sollen Landwirte Übergänge passieren können

In Kürze sollen Landwirte Übergänge passieren können

Tingleff/Pepersmark
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Der Grenzübergang Pepersmark gehört zu den Übergängen, an denen Landwirten mit Feldern und Tieren auf der anderen Seite der Grenze die Passage gestattet wird. Foto: kjt

Schlagbäume und Hängeschloss statt Sandsäcke: Die Polizei wird Bauern mit Ländereien und Tieren auf beiden Seiten der Grenze die Durchfahrt ermöglichen.

Die großen Umwege bleiben offenbar erspart. Wie die Polizei für Südjütland und Nordschleswig am Mittwoch bekannt gab, soll es Landwirten mit Niederlassungen auf beiden Seiten der Grenze noch Ende der Woche möglich sein, kleine Grenzübergänge zu nutzen, die wegen der Corona-Krise gesperrt wurden.

Für landwirtschaftliche Fahrzeuge war nach den Grenzschließungen nur noch der Übergang Seth/Sæd im Westen nutzbar, was vor allem für Landwirte im Osten große Umwege bedeutete.

Sondererlaubnis an mehreren Stellen

Nach Rücksprache mit den Kommunen Apenrade/Aabenraa und Tondern/Tønder sowie der deutschen Polizei sollen betroffene Landwirte mit einer Sondererlaubnis gleich an mehreren kleinen Übergangen die Grenze passieren können. Es handelt sich laut Polizei um die Übergänge zwischen Sieltoft/Siltoft und Ruttebøl/Rudbøl, in Beierskrug/Beierskro, Pepersmark/Pebersmark, Sophienthal/Sofiedal sowie Wilmkjer/Vilmkjær.

Praktisch soll es so ablaufen, dass die Grenzen mit Schlagbäumen oder ähnlichen Vorrichtungen mit Zahlenschlössern versehen werden, die nur von betroffenen Landwirten geöffnet werden können und dürfen.

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