Covid-19

Bundespolizei intensiviert Einsatz: Keine Zurückweisungen

Bundespolizei intensiviert Einsatz: Keine Zurückweisungen

Bundespolizei intensiviert Einsatz: Keine Zurückweisungen

Pattburg/Padborg
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Am Mittwoch hat die deutsche Bundespolizei erstmals eine intensivere Überprüfung der Einreisenden im Bereich des Grenzübergangs Harrislee/Pattburg durchgeführt. Foto: Karsten Sörensen

Deutsche Einsatzkräfte reagieren auf Bestimmungen der neuen schleswig-holsteinischen Corona-Verordnung: Es gibt keine Grenzkontrolle, nur eine verstärkte Binnengrenzfahndung.

Am Mittwoch hat die deutsche Bundespolizei erstmals im neuen Jahr im Bereich der Grenzübergänge Kupfermühle und Pattburg (Padborg)/Harrislee eine mehrstündige Kontrolle der aus Dänemark einreisenden Autos vorgenommen. „Es hat sich aber nicht um eine Grenzkontrolle wie im Frühjahr 2020 zu Beginn der Corona-Krise gehandelt, sondern um eine Binnengrenzfahndung“, erläutert der Sprecher der Bundespolizei in Flensburg, Hanspeter Schwartz, gegenüber dem „Nordschleswiger“. Und er fügt hinzu: „Wir haben angesichts der neuen schleswig-holsteinischen Corona-Verordnungen mehr Personal im Einsatz.“

Papiere kontrolliert

Schwartz unterstreicht, dass bei den Kontrollen nach den Papieren der Reisenden gefragt wurde sowie nach Reiseziel und Dauer des Aufenthalts in Deutschland. Grenzpendler und Grenzgänger wurden nicht an der Durchfahrt gehindert. Der Sprecher der Bundespolizei betont, dass laut der Verordnung auf deutscher Seite der Grenze Reisende, die unter 24 Stunden im grenznahen Bereich bleiben, keinen negativen Corona-Test vorweisen müssen.

Frage nach Corona-Test

Anders sei das bei Reisenden, die länger bleiben. „Wir prüfen, ob eine Einreiseanmeldung vorgenommen worden ist und ein negativer Test vorgewiesen werden kann, in Papierform oder digital per Handy“, so Schwartz. Er berichtet, dass es bei der Kontrollaktion am Mittwoch, die gegen Mittag beendet wurde, seines Wissens keine Zurückweisungen gegeben hat.

Gesundheitsamt wird informiert

Wer keinen Test hat, wird aufgefordert, das nächstgelegene Testcenter, beispielsweise in Handewitt, aufzusuchen, um einen Schnelltest zu machen. „Wir informieren das Gesundheitsamt, damit das feststellen kann, ob die betroffene Person der Testpflicht nachgekommen ist.“ Schwartz weist darauf hin, dass die Bundespolizei die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen zum Schutz der Bürger durchführt. „Es geht um die Gesundheit der Menschen“, fügt er hinzu und verweist darauf, dass seine Kollegen beispielsweise auf den Bahnhöfen darauf achten, ob dort Mund-Nasen-Schutz angelegt wird.

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