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KursKultur 2.0 sucht neue innovative Projektideen

KursKultur 2.0 sucht neue innovative Projektideen

KursKultur2.0 sucht neue innovative Projektideen

Naomi Stieglmaier
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
KursKultur 2.0
Die Antragsfrist für neue Projekte endet am 26. Januar 2021. Foto: privat

KursKultur 2.0 ist auf der Suche nach neuen Projektideen. Diese sollen die deutsch-dänische Zusammenarbeit stärken.


Das EU-geförderte Interreg-Projekt KursKultur 2.0 fördert seit 2019 deutsch-dänische Projekte. Ziel ist es, die Kulturzusammenarbeit zu stärken und zu festigen. Bis zum 30. Juni 2022 läuft das Projekt noch, mit einem Budget von 3,2 Millionen Euro. Jetzt werden neue Ideen gesucht.

Um eine Förderung zu erhalten, muss ein Antrag verschiedene Phasen durchlaufen. Von der Antragstellung bis hin zur tatsächlichen Bewilligung vergehen circa zwei Monate. Schon vorher kann Kontakt zum Projektsekretariat aufgenommen und können Projektideen besprochen werden.

Was man braucht? Eine gute Idee und einen Partner auf jeweils deutscher und dänischer Seite der Grenze. Die erste Antragsfrist im Jahr 2021 endet am 26. Januar. „Üblicherweise werden pro Antragsfrist fünf bis zwölf Anträge eingereicht. Das variiert“, erzählt Angela Jensen. Die Mitarbeiterin des Kultur-Sekretariats in Pattburg (Padborg) ist seit einigen Jahren dabei und hat viele Projekte miterlebt.

Für mich sind immer die am schönsten, bei denen man direkt erleben kann, wie Menschen etwas zusammen machen

Angela Jensen

„Für mich sind immer die am schönsten, bei denen man direkt erleben kann, wie Menschen etwas zusammen machen“, erzählt sie. Besonders begeistert habe sie ein Volkstanzprojekt, bei dem sich junge Menschen ein Wochenende getroffen haben und gemeinsam Tänze einstudierten. Es sind die besonders bürgernahen Veranstaltungen, die sie mitreißen.

Unter Corona-Bedingungen sind solche Ereignisse nicht ganz einfach zu planen. Angela Jensen erzählt: „Wir haben Projekte, die sind nun mal auf die physische Begegnung ausgelegt. Es gibt aber auch einige, die zumindest Teile umgeformt haben, sodass auch etwas digital stattfinden konnte.“ Viele Antragsteller, dessen Projekte 2019 und 2020 bewilligt wurden, verschieben ihre Vorhaben aber nach hinten. Sie hoffen, dass sich die Corona-Situation schnell bessert.

Es ist wichtig, sich zu öffnen und auch über seinen eigenen Tellerrand zu schauen

Angela Jensen

Trotz allem will Jensen dazu auffordern, in Zukunft zumindest teilweise digital zu planen: „Man braucht dazu auch Mut. Aber wir hoffen, dass es Menschen gibt, die sich trauen, einfach mal neue Wege zu gehen.“

Die Mitarbeiter von KursKultur 2.0 stehen immer zur Beratung zur Seite. Jensen sieht sich als Partner, sie helfe gerne bei Fragen und auch bei der Durchführung. Die Projekte seien sehr wichtig für die deutsch-dänische Zusammenarbeit, man könne viel voneinander lernen. „Es ist wichtig, sich zu öffnen und auch über seinen eigenen Tellerrand zu schauen", berichtet die langjährige Mitarbeiterin.

Wie das Antragstellen funktioniert, hier genauer erklärt:

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