EInweihung

Kollegium fördert das Gemeinschaftsgefühl

Kollegium fördert das Gemeinschaftsgefühl

Kollegium fördert das Gemeinschaftsgefühl

Sonderburg/Sønderborg
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Menschen aus mehr als 20 Nationen leben im Alssund Kollegiet Foto: Karin Riggelsen

Am Donnerstag wurde das Alssund Kollegiet am Sonderburger Hafen offiziell eingeweiht. Es ist ein Ort des Wohnens, Lebens und der Begegnung.

Die ersten Bewohner zogen schon am 1. Oktober 2018 in das neue, sehr modern eingerichtete Alssund Kollegiet. Mit der Einweihung musste dann aber etwas gewartet werden. Die letzten Arbeiten der Handwerker zogen sich aus verschiedenen Gründen in die Länge, und dann musste der Tunnel zum Alsik ja auch erst errichtet werden.

Aber gestern war es so weit: Vor dem Studentenwohnheim gegenüber des neuen Hotels Alsik wehten die kleinen Papierfahnen aus 20 verschiedenen Ländern, und im Eingangsbereich hatten sich die Gäste versammelt.
Der Vorstandsvorsitzende von Kollegiernes Kontor, Per Boisen, hieß die Anwesenden willkommen. Was für Kollegiernes Kontor im Jahre 2006 mit einer Idee begann, ist heute ein attraktives Wohnheim.

Gezielt Gemeinschaft geplant

„Ein gutes Wohnheim ist unglaublich wichtig. Alles muss funktionieren, damit ein gutes Miteinander gewährleistet werden kann. Es muss ein guter Ort sein, wo man gut leben und wohnen kann“, stellte Per Boisen fest.

Im Alssund Kollegiet haben die Architekten ganz gezielt die Gemeinschaft eingeplant. Wer zu seinem Korridor und seinem Zimmer – alle Zimmer sind mit einem Badezimmer und einer Teeküche ausgestattet – geht, muss erst durch einige Gemeinschaftsräume. An den Tischen können die Bewohner dort zusammen ihre Hausaufgaben oder es sich ganz ausgelassen gemütlich machen. Die Möbel in den verschiedenen Lounges haben die Unternehmen Linak und Danfoss gesponsert.

„Es ist gut, wenn man ein Zuhause in einem anderen Land finden muss. In den Gemeinschaftsräumen treffen wir auf andere, und es werden Freundschaften geschlossen“, stellte Julia Fanger fest, die Bewohnerratsvorsitzende aus Luzern in der Schweiz. Sie studiert an der Universität und lebt seit drei Jahren in Sonderburg.

Zu den Gästen zählten unter anderem auch der Linak-Konzernchef Bent Jensen und seine Frau Lene. Sie ließen sich von der Bewohnerin Irene Parus durch das Wohnheim führen – unter anderem auch durch den Raum „Linak Corner“, von dem es einen Zugang zu einer Terrasse gibt.

Ein Blick auf die Türschilder bestätigt: Die Hälfte der Bewohner kommt aus der ganzen Welt. So kommt es, dass Anina, Igor, Francisco, Johannes, Jens und Irene auf demselben Korridor wohnen.

Die Errichtung des nachhaltigen Alssund Kollegiet hat 140 Millionen Kronen gekostet. Die über 90 hell und freundlich eingerichteten Zimmer sind 15 bis 20 Quadratmeter groß und kosten um die 2.800 Kronen. Bei der Errichtung des Hafen-Wohnheims wurden zwei andere Wohnheime am anderen Ende Sonderburgs geschlossen. Sonderburg hat heute sieben.

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Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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