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KL will Sonderburger Verbrennungsanlage ausschalten

KL will Sonderburger Verbrennungsanlage ausschalten

KL will Sonderburger Verbrennungsanlage ausschalten

Sonderburg/Sønderborg
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Das Sonderburger Kraftwärmewerk im Norden der Stadt Foto: ProjectZero

Der Landesverbund der dänischen Kommune hat eine Liste mit zehn Müll-Verbrennungsanlagen vorgelegt, die bis 2030 geschlossen werden sollen. Demnach könnte auch die Anlage des Sonderburger Kraft-Wärme-Werkes stillgelegt werden.

Zehn von 23 Müll-Verbrennungsanlagen in Dänemark sollen laut einem Vorschlag des Landesverbandes der Kommunen (KL) geschlossen werden. Ziel ist es, die am wenigsten effektiven und umweltfreundlichen Anlagen im Land bis 2030 auszuschalten.

Unter den vorgeschlagenen Standorten befindet sich auch das Sonderburger Kraft-Wärme-Werk von Sønderborg Kraftvarme I/S.

„Wir haben einen Plan entwickelt, der Rücksicht auf das Klima und auf die dänische Wirtschaft nimmt. Es ist kein Geheimnis, dass dies keine leichte Aufgabe war“, so der KL-Vorsitzende Jacob Bundsgaard (Soz.). Die Schließung der Anlagen soll keine Preiserhöhungen für die Bürger mit sich bringen, verspricht Bundsgaard.

Pläne werden bis Sommer 2021 ausgearbeitet

Politisch werden die Pläne bis Sommer 2021 zwischen Staat und Kommunen verhandelt. Ziel ist es, ein neues Müllverbrennungssystem für das ganze Land zu entwickeln. KL hat einen Vorschlag ausgearbeitet, nachdem sich das Folketing im Sommer 2020 auf die politische Absprache „En grøn affaldssektor 2030“ geeinigt hatte.

Folgende Betreiber von Verbrennungsanlagen stehen auf der Liste von KL: Argo (Roskilde), MEC Bioheat & Power (Holstebro), I/S Norfors (Hørsholm), Affaldsselskabet Vendsyssel Vest (Hjørring), AffaldPlus (Slagelse), Sønderborg Kraftvarme I/S, Aars Fjernvarme, Svendborg Kraftvarme A/S, Hammel Fjernvarme und Bornholms Affaldsbehandling.

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Ole Cramer
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