Blaulicht

Gefährliches Einschießen hatte Folgen

Helge Möller
Helge Möller Journalist
Broacker/Wenningbund
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Foto: dpa

Ein neues Jagdgewehr sollte eingeschossen werden – auf einem selbstgebauten Schießstand. Die Polizei stoppte die Aktion, die 1,3 Kilometer weit entfernt vermutlich schon für Folgen gesorgt hatte.

Nach einem Hinweis ist die Polizei von Süddänemark und Nordschleswig am Montagmittag gegen 12 Uhr in der Nähe von Broager auf zwei Männer gestoßen, die damit beschäftigt waren, in einem selbstgebauten Schießstand ein Jagdgewehr einzuschießen. Die Männer, 33 und 39 Jahre alt, hatten rund 40 Schuss abgefeuert. Die beiden erhielten eine Anzeige, weil sie mutwillig die Sicherheit anderer gefährdet hatten.

Dass dies anscheinend nicht allzu weit hergeholt war, zeigte sich fünf Minuten später, als die Polizei die Nachricht eines Bürgers erhielt, der 1,3 Kilometer vom selbstgebauten Schießstand bemerkt hatte, dass ein Projektil sein Auto getroffen hatte, das in einem Sommerhausgebiet bei Wenningbund abgestellt war.

Mit Unterstützung der Heimwehr und mithilfe einer Drohne untersuchte die Polizei, ob in dem Gebiet Menschen zu Schaden gekommen waren, was laut Polizei glücklicherweise nicht der Fall war. Beide Personen konnten nach Angabe der Polizei die notwendigen Erlaubnisse vorzeigen. Die Polizei untersucht nun, ob der Schießstand den gesetzlichen Bestimmungen entspricht und bittet Bürger, sich mit ihr in Verbindung zu setzen, sollten sie Schäden an ihrem Eigentum entdecken.

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