Vorsichtsmaßnahme

Flötist erkrankt: Sinfonieorchester auf Corona getestet

Flötist erkrankt: Sinfonieorchester auf Corona getestet

Flötist erkrankt: Sinfonieorchester auf Corona getestet

Sonderburg/Sønderborg
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Chefdirigent Johannes Wildner will die Saison am Donnerstag eröffnen. Foto: Lukas Beck

Kurz vor der Saisoneröffnung am Donnerstag ist ein Musiker des Sønderjyllands Symfoniorkester positiv auf das Coronavirus getestet worden. Musikchef Nikolaj Andersen erklärt, wie das Orchester reagiert.

Zwei Tage vor dem Eröffnungskonzert im Sonderburger Alsion ist ein Flötist des Sønderjyllands Symfoniorkester an Corona erkrankt. Ein entsprechender Test fiel positiv aus.

„Wir haben daraufhin am Montag alle Musiker auf Corona testen lassen. Die Ergebnisse erhalten wir am Mittwoch“, erklärt der Musikchef des Orchesters, Nikolaj Andersen.

Bislang deute nichts darauf hin, dass der Flötist andere Musiker angesteckt hat. „Der erkrankte Musiker hat sich natürlich entsprechend isoliert. Doch wir wollen auf Nummer sicher gehen und haben daher alle 58 Musiker testen lassen“, so der Musikchef.

Die Saisonpremiere mit Werken von Beethoven ist für Donnerstag, 11 Uhr, im Alsion festgesetzt. Ein weiteres Konzert findet dort am Abend um 20 Uhr statt, und am Tag drauf soll das Sinfonieorchester um 19.30 Uhr im Deutschen Haus in Flensburg auftreten.

Auftritt ohne Ansteckungsgefahr

„Wir haben uns mit der zuständigen Behörde in Verbindung gesetzt. Da wir sämtliche Auflagen und Vorkehrungen einhalten, können wir auftreten, ohne dass eine Gefahr von uns ausgeht. Doch wie gesagt: Zur Sicherheit haben wir alle testen lassen.“

Sollten die Testergebnisse wie erwartet negativ ausfallen und kein weiterer Musiker an Corona erkrankt sein, stehe der Saisonpremiere am Donnerstagabend nichts im Wege, so Andersen.

„Derzeit gehen wir davon aus, dass wir spielen werden. Aber wir werden im Laufe des Mittwochs ganz sicher eine Pressemitteilung verschicken, wenn wir mehr wissen.“

Da das Orchester über drei Flötisten verfüge und die zu spielenden Werke nur zwei Flöten benötigt, könne man den Ausfall des Musikers mit Personal aus den eigenen Reihen ersetzen, so Andersen.

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