Coronavirus

Dybbøl-Hallen werden zum Impfzentrum

Dybbøl-Hallen werden zum Impfzentrum

Dybbøl-Hallen werden zum Impfzentrum

Düppel/Dybbøl
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Nachdem alle Mitarbeiter und Anwohner in Pflegeheimen geimpft worden sind (Foto), sind nun hilfsbedürftige Menschen über 65 Jahre an der Reihe. Foto: Nils Meilvang/Ritzau Scanpix

Um den Bürgern entgegenzukommen, hat die Kommune Sonderburg kurzerhand die Dybbøl-Hallen zum Impfzentrum umfunktioniert. Die Kommune Sonderburg verfügt zunächst über 412 Impfdosen für Bürger über 65 Jahre.

Um möglichst vielen hilfsbedürftigen Menschen über 65 Jahre lange Wege zu Impfzentren in der Region zu ersparen und den Vorgang zu zentralisieren, hat die Kommune Sonderburg kurzfristig entschieden, die Dybbøl-Hallen zum Impfzentrum umzufunktionieren.

In Sonderburg werden am Wochenende zunächst 412 Bürger über 65 Jahre, die einen Pflege- oder Hilfsbedarf haben, eine Spritze zum Schutz vor dem Coronavirus erhalten. Am Impfzentrum am Ellegårdvej haben die Impfungen der zweiten Runde am Freitagmittag begonnen.

Insgesamt sollen in der von der Gesundheitsbehörde eingeläuteten zweiten nationalen Impfrunde 1.060 Personen aus der Kommune geimpft werden.

Zunächst 412 Impfdosen für Sonderburg

Da in der Kommune Sonderburg nicht sofort ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, können Bürger Impftermine in anderen Zentren der Region buchen, sofern sie eine Einladung dazu über ihr Bürgerportal erhalten haben. Eine Einladung erhalten alle Bürger im Land, die über 65 Jahre alt sind und auf kommunale Hilfe oder Pflege im eigenen Zuhause angewiesen sind.

„Der Kommune Sonderburg sind 412 Impfdosen zugeteilt worden, und diese Extrakapazität wollen wir natürlich ausnutzen. Daher haben wir ganz außerordentlich und nur für dieses Wochenende die Dybbøl-Hallen zu unserem Impfzentrum umgestaltet, sodass wir Impfungen in der Zielgruppe anbieten können, die derzeit geimpft wird“, sagt Gesundheitschef Michael Skriver Hansen von der kommunalen Gesundheitsbereitschaft.

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