Geldgeschenk

500.000 Euro für das Deutsche Museum Nordschleswig

500.000 Euro für das Deutsche Museum Nordschleswig

500.000 Euro für das Deutsche Museum Nordschleswig

Sonderburg
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So wird das umgebaute Deutsche Museum in Sonderburg aussehen. Foto: BDN

Das Museum der deutschen Minderheit in Sonderburg steht vor einem umfassenden Um- und Anbau. Das Projekt wird nun von der Bitten & Mads Clausen Stiftung mit gut 500.000 Euro (4 Mio. Kronen) unterstützt.

Die Bitten & Mads Clausen Stiftung wird den Um- und Anbau des Deutschen Museums Nordschleswig mit 4 Millionen Kronen unterstützen, das gibt der Bund Deutscher Nordschleswiger in einer Pressemitteilung bekannt.

„In Nordschleswig sind wir dicht verbunden mit unseren deutschen Nachbarn. Auf beiden Seiten der Grenze gibt es Minderheiten mit ihrer jeweiligen besonderen Geschichte. Die Bitten & Mads Clausen Stiftung unterstützt natürlich auch die Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der dänischen Rückgewinnung Nordschleswigs (Genforeningen), die wir im nächsten Jahr feiern.

Das Deutsche Museum in Sonderburg ist bisher eine übersehene Attraktion, trotz der zentralen Lage. Die Lage am Rønhaveplads ist für viele Gäste das erste, was sie von der Innenstadt Sonderburgs sehen. Die Bitten & Mads Clausen Stiftung unterstützt die Renovierung des Museums und der Ausstellungen, weil sie wichtig sind – sowohl in Bezug auf Geschichte als auch Tourismus und Stadtentwicklung“, erläutert Peter M. Clausen von der Stiftung der Familie hinter dem bekannten Industrieunternehmen „Danfoss“.

In der deutschen Minderheit freut sich Hinrich Jürgensen, Hauptvorsitzender des Bundes Deutscher Nordschleswiger, über die guten Nachrichten: „Das ist ganz fantastisch. Wir sind sehr froh über die großzügige Unterstützung durch den Bitten & Mads Clausens Fond. Die Förderung ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass wir das Projekt durchführen können.“

Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von rund 4 Mio. Euro und wird unter anderem gefördert von der Bundesrepublik Deutschland (1 Mio. Euro), dem dänischen Folketing und Kulturministerium (670.000 Euro) sowie dem Bundesland Schleswig-Holstein (300.000 Euro).

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