Politik

Ralph Brinkhaus informierte sich über deutsche Minderheit

Ralph Brinkhaus informierte sich über deutsche Minderheit

Ralph Brinkhaus informierte sich über deutsche Minderheit

Kopenhagen
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Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion der CDU/CSU, Ralph Brinkhaus (2. v. r.), bei der Zusammenkunft mit Vertretern der deutschen Nordschleswiger: (v.l.) Botschafter Detlev Rünger, BDN-Generalsekretär Uwe Jessen, Gesandte Anke Meyer und BDN-Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen. Foto: BDN

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion traf sich während seines Kopenhagenbesuchs mit Hinrich Jürgensen und Uwe Jessen. Der Politiker führte Gespräche mit Finanzminister Nicolai Wammen.

Der Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, hat sich während seines Besuchs in Kopenhagen am Montag mit Vertretern der deutschen Minderheit in Nordschleswig getroffen.

Begegnungen mit Finanzminister und Folketingsmitgliedern

Der Spitzenpolitiker der Unionsfraktion, der in der Regierungsfraktion viele Jahre als Finanzexperte tätig war, traf sich in der dänischen Hauptstadt auch mit Finanzminister Nicolai Wammen (Sozialdemokraten) und einer Reihe von Mitgliedern des dänischen Folketings. Bei einer Zusammenkunft von Brinkhaus und dem Hauptvorsitzenden des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) in der deutschen Botschaft, an der auch BDN-Generalsekretär Uwe Jessen teilnahm, informierte sich der Fraktionsvorsitzende über die deutsche Minderheit und deren Sicht auf das deutsch-dänische Verhältnis.

Dank für Unterstützung durch Bundesregierung

„Wir haben Ralph Brinkhaus für die Unterstützung der Bundesregierung für unsere Einrichtungen gedankt“, so Jürgensen, der dabei besonders auf das aktuelle Projekt der Erweiterung und Neukonzipierung des Deutschen Museums in Nordschleswig in Sonderburg verwiesen hatte. „Sein Interesse galt besonders auch dem Verhältnis zwischen der deutschen Minderheit und der dänischen Mehrheitsbevölkerung“, berichtete der BDN-Hauptvorsitzende.

Thema Grenzjubiläum 2020

„Ich habe ihm ausführlich von den die bevorstehenden Feierlichkeiten 100 Jahre nach den Volksabstimmungen und der Grenzziehung berichtet“, fügte Jürgensen hinzu. „Dabei haben wir auch unterstrichen, wie viel Wert im deutsch-dänischen Grenzland auf eine Teilnahme deutscher Spitzenpolitiker an den Gedenkveranstaltungen gelegt wird. Erst in der vergangenen Woche hatte die schleswig-holsteinische Landesregierung das deutsch-dänische Jubiläumsjahr 2020 eingeläutet, das an die Geburtsstunde der deutschen und dänischen Minderheit im Grenzland erinnert, und die heutige deutsch-dänische Freundschaft unterstreicht.

Hinrich Jürgensen berichtet, dass er auch die Gelegenheit genutzt hat, um Brinkhaus auf Herausforderungen der deutschen Minderheit hinzuweisen, die beispielsweise zum Erhalt zahlreicher Immobilien, die von Institutionen und Verbänden der Nordschleswiger genutzt werden, in den kommenden Jahren größere Investitionen tätigen muss.

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