Energiekonzern

Norlys strahlt im ersten Jahr

Norlys strahlt im ersten Jahr

Norlys strahlt im ersten Jahr

JV.DK/Gwyn Nissen
Nordschleswig/Silkeborg
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Das Fusionsunternehmen Norlys ist erfolgreich gestartet. Foto: Norlys PR-Foto

Das Energie- und Teleunternehmen Norlys – eine Fusion von SE/Sydenergi und Eniig – hat ein gutes erstes Jahr hinter sich.

Das Tele- und Energieunternehmen Norlys kann auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken. Der Konzern wurde im Sommer 2019 durch die Fusion von Eniig und SE (zuvor unter anderem Sydenergi) gebildet.

Im ersten gemeinsamen Jahr hatte Norlys einen Umsatz von 8,7 Milliarden Kronen und machte ein Plus in Höhe von 435 Millionen Kronen.

Norlys hat 709.000 Anteilseigner und liefert unter anderem Strom, Gas, Glasfaserverbindungen sowie Telefon- und TV-Lösungen an mehr als eine Million Kunden, unter anderem in Nordschleswig und primär im westlichen Teil Dänemarks.

Einmalige Ausgaben bei der Fusion

Das erste Jahresergebnis ist von einmaligen Ausgaben in Verbindung mit der Zusammenlegung geprägt.

Diese beliefen sich auf 450 Millionen Kronen. In den kommenden Jahren erwartet Norlys allerdings Synergien bei der Fusion in Höhe von mindestens 250 Millionen Kronen jährlich.

Norlys plant außerdem massive Investitionen in die Energie-Infrastruktur, um unter anderem den Bedarf an Strom für E-Autos zu sichern.

Glasfaser für alle

Darüber hinaus hat das Unternehmen seinen Anteilseignern bis 2023 Glasfaser-Verbindungen „bis zur äußerst liegenden Adresse" versprochen. Allein in diesem Jahr werden 50.000 Adressen an das Glasfasernetz angekoppelt.

„Wir sind dabei, die Region in Europa – oder gar in der Welt – zu schaffen mit der besten Glasfasernetz-Abdeckung", sagt Norlys-Spitzenchef Niels Duedahl, der vor der Fusion auch Direktor von SE war.

Norlys

Norlys hat seinen Hauptsitz in Silkeborg und 2.500 Angestellte.

Norlys betreibt auch die Unternehmen Stofa, Boxer, Eniig Fiber und N1.

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