Corona-Maßnahmen

Andrang bei Teststationen südlich der Grenze

Andrang bei Teststationen südlich der Grenze

Andrang bei Teststationen südlich der Grenze

ks/wt
Kopenhagen/Nordschleswig/Südschleswig
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Menschen warten bei der mobilen Teststation bei der Diako in Flensburg. Foto: Karsten Sørensen

Ab Sonntag gelten für Einwohner Schleswig-Holsteins schärfere Regeln für Test bei der Einreise nach Dänemark. Das hat bereits am Sonnabend zu Wartezeiten bei den Teststationen geführt.

Etliche Menschen südlich der Grenze haben schnell reagiert, nachdem bekannt wurde, dass die Testregeln bei der Einreise nach Dänemark verschärft werden. Bereits Sonnabend bildeten sich Warteschlangen bei den Teststationen in der Grenzegion.

Am Freitag teilte die dänische Regierung mit, dass man als Schleswig-Holsteiner nur mit einem negativen Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist, einreisen darf. Bisher galten 72 Stunden.

Auch Grenzpendler sind betroffen: Sie müssen wöchentlich einen Corona-Test machen lassen.

Sowohl der PCR-Test als auch der Schnelltest werden anerkannt.

Die neuen Regeln gelten ab Sonntag.

Vor der mobilen Teststation bei der Diako in Flensburg warteten um 12 Uhr bereits zwischen 80 und 100 Personen, und die Schlange wurde laufend länger.

In Handewitt bietet Falck mobile Schnelltests an. Auch hier gab es großen Andrang.

Für Personen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein reicht der negative Corona-Test. Menschen aus dem übrigen Bundesgebiet müssen zusätzlich einen triftigen Grund nachweisen. Ein Studium oder ein Au-pair-Aufenthalt gelten derzeit nicht mehr als triftiger Grund. Die übrigen Gründe gelten wie bisher. Einen Überblick über triftige Gründe finden sie bei diesem Link.

Gütertransporte sind von der Testforderung ausgenommen.

Die neuen Maßnahmen gelten vorläufig bis zum 17. Januar.

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