Kommunalpolitik

Der Vision ein Stückchen näher

Der Vision ein Stückchen näher

Der Vision ein Stückchen näher

Apenrade/Aabenraa
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Statt viel Geld in die Renovierung der maroden Apenrader Schwimmhalle zu stecken, haben sich die Apenrader Kommunalpolitiker für einen Neubau entschieden. Foto: Paul Sehstedt

Durch mehrere Workshops möchte die Kommune Apenrade nicht nur die Schwimm- und Wassersportkultur ihrer Einwohner in Erfahrung bringen. Die Ergebnisse sollen darüber hinaus zu einer ganzheitlichen Planung für die öffentlichen Schwimmhallen und Badestrände in der ganzen Kommune sowie zu einem Visionsplan für die Schwimmhalle an der Arena führen.

Die Kommune Apenrade ist Teil einer nationalen Untersuchung, bei der die Schwimm- und Wassersportgewohnheiten der dänischen Bürger erfasst werden sollen.

Darüber hinaus sind die herausgepickten Beispiel-Kommunen aufgefordert, im Zuge dieses Projekts eine ganzheitliche Planung für ihre öffentlichen Schwimmhallen und Badestrände zu erarbeiten.

Fünf unterschiedliche Szenarien

Für Apenrade kommt diese Untersuchung genau richtig, weil bei gleicher Gelegenheit auch ein Visionsplan für die noch zu bauende neue Schwimmhalle an der Apenrader Arena ausgearbeitet werden kann.

Speziell dazu hat es bereits mehrere Workshops gegeben. In dieser Woche hat das Architekturbüro Keingart den Teilnehmern eines Workshops in der Arena fünf Szenarien zur Diskussion vorgelegt.

Das Architekturbüro aus Kopenhagen ist auf Sportanlagen und Stadtraum, der zu Bewegung und Aktivität anregt, spezialisiert.

Rege Bürgerbeteiligung erwünscht

„Wir waren bei diesem letzten Workshop in der Arena zwar nicht dabei, aber uns hat man diese fünf Szenarien vorab ebenfalls erläutert“, erzählt der Vorsitzende des Apenrader Kultur- und Freizeitausschusses, Lars Kristensen (Venstre).

Die vorgelegten Beispiele decken die ganze Bandbreite ab – vom Nullachtfuffzehn-Bassin bis zum super Luxus-Abenteuerbad.

„Ich vermute mal, dass die Teilnehmer an den Workshops sich im Laufe der nächsten Termine nicht auf eines der fünf Fertig-Szenarien einschießen. Ich denke, es wird letztendlich auf eine Mischung aller fünf Modelle hinauslaufen“, sagt der Ausschussvorsitzende. Darüber hinaus muss das Visionsmodell dann letztendlich auch den zur Verfügung stehenden Finanzen angepasst werden.

Ihm ist es wichtig, dass möglichst alle Nutzergruppen der Schwimmhalle an diesen Workshops teilnehmen. „Ziel ist es, dass wir im Januar 2021 dann diesen Visionsplan für die Arena vorgelegt bekommen“, erläutert Kristensen den weiteren Zeitplan.

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