Stadtentwicklung

Schwimmbadneubau: Planungsphase eingeleitet

Schwimmbadneubau: Planungsphase eingeleitet

Schwimmbadneubau: Planungsphase eingeleitet

Apenrade/Aabenraa
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Die Arena Aabenraa: Ihr angeschlossen ist das Schwimmbad. Wo die neue Schwimmhalle gebaut wird, soll herausgefunden werden. Foto: Paul Sehstedt

Das Apenrader Schwimmbad ist marode. Der Stadtrat hat beschlossen, neu zu bauen. Es gibt aber zwingende Gründe, das Projekt vorzuziehen. Womöglich können die Apenrader schon in drei Jahren ihre neue Schwimmhalle einweihen.

Rost in den Trägern ist nur eine Herausforderung, die sich in der Apenrader Schwimmhalle zeigt. Der Stadtrat hat beschlossen, die Halle neu zu bauen. Der Kultur- und Freizeitausschuss schlägt nun vor, Mittel, die zur Instandhaltung freigegeben wurden, für die Planung einzusetzen, „um die Grundlagenarbeit so gründlich und schnell wie nur möglich abzuwickeln“, wie der Ausschussvorsitzende Lars Kristensen (Venstre) sagt. Eine Million Kronen soll dafür ausgegeben werden. Geld, das eigentlich erst im Jahr 2022 verwendet werden sollte. Doch der Ausschuss sieht zwingende Gründe für die frühere Verwendung.

Case-Kommune und Verfall

Zum Hintergrund heißt es aus der Kommunalverwaltung: Die Kommune Apenrade ist eine sogenannte Case-Kommune. Die dänische Schwimm- und Wasserkultur soll analysiert werden, und der Schwimmhallenneubau in Apenrade soll dazu wichtige Informationen liefern. Der Fokus liegt bei der Untersuchung auf Nachhaltigkeit und Energieoptimierung in Schwimmbädern. Außerdem sei der Zustand des Schwimmbades zu berücksichtigen. Der Verfall schreite schnell voran, und ein schnelles Handeln (sprich Neubau, d. Red.) sei dringend notwendig.

Analyse mit Uni in Norwegen

Geht alles nach Plan, wird das Schwimmbad in drei Jahren fertig sein, berichtet Stig Werner Isaksen, Direktor für Kultur, Umwelt und Wirtschaft.

Bis dahin wird allerdings viel passieren. In diesem Jahr sollen die Voruntersuchungen starten, für die die Gelder benötigt werden. Die grundlegende Analyse wird vom Analyseinstitut für Sport (Idrættens Analyseinstitut) in Zusammenarbeit mit der Norwegischen Technischen Universität durchgeführt. Die gesammelten Daten werden später für andere Schwimmbadprojekte im ganzen Land zum Einsatz kommen.

Bisher wurden 50 Millionen Kronen für den Schwimmhallenneubau in die Haushalte der kommenden Jahre eingeplant: 20 Millionen im Jahr 2022 und 30 Millionen Kronen im Jahr darauf.

Ob das Schwimmbad an derselben Stelle gebaut wird, an der die bisherige Halle steht oder ab sich ein anderer Ort dafür finde, solle die Untersuchung zeigen, die nun durchgeführt werden soll, berichtet Isaksen.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Die spinnen die Politiker“