Corona-Konsequenzen

Kommune wird notfalls Arbeitskraft beschaffen

Kommune wird notfalls Arbeitskraft beschaffen

Kommune wird notfalls Arbeitskraft beschaffen

Paul Sehstedt
Apenrade/Aabenraa
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Viele Unternehmen in der Kommune Apenrade sind auf Arbeitskraft aus Schleswig-Holstein angewiesen. Die erschwerten Einreisebedingungen mit den täglichen Wartezeiten und Kontrollen könnten dazu führen, dass einige Mitarbeiter ihre Anstellungen kündigen. Nicht alle Aufgaben lassen sich nämlich im Homeoffice lösen. Foto: dpa (Symbolfoto)

„Falls die Covid-19-Kontrollmaßnahmen an der Grenze den Arbeitsmarkt negativ beeinflussen, werden wir helfen“, verspricht Apenrades zuständiger Ausschussvorsitzender Ejler Schütt.

Die von der dänischen Regierung erlassenen strikten Kontrollmaßnahmen für Einreisende nach Dänemark, die auch die Pendler aus Schleswig-Holstein betreffen, können unter Umständen dazu führen, dass die Anreise zum Arbeitsplatz erheblich erschwert wird und Arbeitnehmer nicht gewillt sind, tägliche Wartezeiten in Kauf zu nehmen und die Anstellung kündigen. Dies könnte zu Personalengpässen in den Unternehmen führen. Auf dieses mögliche Problem sprach „Der Nordschleswiger“ den Vorsitzenden des zuständigen Arbeitsmarktausschusses in der Kommune Apenrade, den parteilosen Ejler Schütt, an.

„Falls wir in diese Situation kommen sollten, dann wird die Kommune aktiv werden und den Unternehmen die nötige Arbeitskraft beschaffen“, versprach Schütt. „Die Kontrollen an den Grenzen sollen dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern, und dem müssen wir uns beugen. Wir beobachten die Lage laufend und werden auf wesentliche Änderungen reagieren.“

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