Deutsche Minderheit

Hyggelige Konfirmation in Erntedank-geschmückter Kirche

Hyggelige Konfirmation in Erntedank-geschmückter Kirche

Hyggelige Konfirmation in Erntedank-geschmückter Kirche

Ries/Rise
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Das Foto zeigt Pastor Martin Witte mit den Konfirmanden (hintere Reihe, v. l.) Erik Alnor Mørch Pedersen, Jakob Burgwald Bagger, Thorius Beuschau Jordt und Malthe Stage Erichsen, sowie den Konfirmandinnen (vordere Reihe, v. l.) Maya Søndergaard, Ugne Zidulyte und Stella Petry – alle mit gebotenem Corona-Abstand. Foto: Friedrich Hartung

In Ries wurden drei Mädchen und vier Jungen von Pastor Martin Witte eingesegnet. Auf den Konfirmanden Erik wartete eine besondere Überraschung.

Man war bei der Konfirmation am Sonnabend in Ries unter sich. Wegen der Corona-Restriktionen waren außer für die sieben Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Familien in der kleinen Kirche nur Platz für den Wilstruper Chor und die Kirchenmusiker sowie für drei Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Schule Rothenkrug und eine Kirchenvertreterin.

Es war allerdings richtig hyggelig und feierlich zugleich, bestätigten auch die Teilnehmer anschließend.

Wie ein Baum, gepflanzt am frischen Wasser

Die Sonne strahlte und die Kirche war bereits für einen Erntedankgottesdienst festlich geschmückt. Selbstgemalte Baum-Bilder von Schülerinnen und Schüller der Klassen drei und vier der Deutschen Schule Rothenkrug waren an den Bankreihen zu sehen.

Sie passten zu dem Psalm 1 in der Bibel, über den Pastor Witte predigte: „Wer auf Gott vertraut, ist wie ein Baum, gepflanzt am frischen Wasser“.

Gedenkkreuze von den Eltern

Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgten Organistin Solveig Borgå, Silke Schultz an der Flöte und der Wilstruper Chor, der im Seitenschiff der Kirche sang.

Besonders feierlich und emotional wurde es, als die sieben Konfirmandinnen und Konfirmanden ihren Segen für ihr Leben bekamen und die Eltern ihnen kleine Gedenkkreuze verliehen.

Kollekte für das Kinderkurheim

Die Kollekte dieses Gottesdienstes war übrigens für das Kinderkurheim „Fjordmark“ an der Flensburger Förde bestimmt. Das hatten die Jugendlichen so entschieden.

Nach dem Gottesdienst warteten bereits weitere Verwandte und Freunde vor der Kirche. Die meisten Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden mit schicken Autos abgeholt, um den Tag weiter festlich zu begehen.

Motorräder gegen Mobbing

Eine besondere Überraschung gab es für den Konfirmanden Erik. Ein langer Konvoi bestehend aus nicht weniger als 52 Motorrädern aus dem gesamten Land begleitete den Jugendlichen zum Hotel und Restaurant „Røde Kro“, wo seine Konfirmationsfeier stattfand, um so ein Statement gegen Mobbing zu setzen.

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