Unfall

Bauarbeiter hatte einen Schutzengel

Bauarbeiter hatte einen Schutzengel

Bauarbeiter hatte einen Schutzengel

Paul Sehstedt
Apenrade/Aabenraa
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Bei einem Sturz aus neun Metern Höhe zog sich ein Bauarbeiter in Apenrade einen Schienbeinbruch zu. Foto: Rigspolitiet

Ein Arbeiter ist bei einem Unfall auf einer Apenrader Baustelle neun Meter in die Tiefe gestürzt und kam vergleichsweise glimpflich mit einem Schienbeinbruch davon. Die Gewerbeaufsicht ermittelt.

Einem Mitarbeiter der Baufirma Bo Michelsen aus Tondern/Tønder stand ein Schutzengel zur Seite, als er am vergangenen Dienstag vom Baugerüst am Neubau Stenbjerghus am Sydhavnsvej in Apenrade aus neun Metern Höhe in die Tiefe stürzte. Er brach sich dabei ein Schienbein und erlitt einige Hautabschürfungen. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten ins Krankenhaus und sein Zustand ist laut Maurermeister Søren Rasmussen zufriedenstellend. „Er ist guten Mutes“, fügte Rasmussen hinzu.

Nach seinen Worten war der Mitarbeiter damit beschäftigt, einen Teil des Baugerüstes auf ein höheres Niveau zu legen, als er plötzlich abstürzte. Rasmussen war zu diesem Zeitpunkt bei einer Baubesprechung mit Architekt Michael Gubi von der Firma Oesten Ingeniører- og Arkitekter ApS, Apenrade, die das Stenbjerghus für die Eigentumsgesellschaft Stenbjerg errichtet. Daher war der Maurermeister sofort vor Ort, noch bevor ein Rettungswagen und die Polizei eingetroffen waren.

Die Pressestelle der Gewerbeaufsicht (Arbejdstilsynet) bestätigte auf Anfrage des „Nordschleswigers“, dass der Unfall untersucht wird. Ein Untersuchungsergebnis liegt noch nicht vor.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Es bleibt sitzen“