Erziehung

Baby-Gospel: Gesang und Bewegung für Mutter und Kind

Baby-Gospel: Gesang und Bewegung für Mutter und Kind

Baby-Gospel: Gesang und Bewegung für Mutter und Kind

Apenrade/Aabenraa
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Oscar findet es gut, auf dem Arm der Mutter zu tanzen. Foto: Karin Riggelsen

Mit viel Spaß werden Kinder früh mit Musik und Bewegung vertraut gemacht.

„Velkommen Magnus, velkommen Magnus“, wird der knapp einjährige Magnus von Torben S. Callesen singend begrüßt. So setzt es sich mit jedem Kind fort, das beim „Baby-Gospel“ im Apenrader „Frøforsyning“ dabei ist. Dabei dreht Torben eine kleine Spieluhr, zu deren Melodie er singt. Den Kleinen gefällt es offenbar. Sie lachen, helfen beim Drehen der Spieluhr oder schauen ganz gespannt dabei zu.

„Baby-Gospel“ ist eine Veranstaltung, die von „Gospel Family“ angeboten wird, an deren Gründung Callesen maßgeblich beteiligt war. Seit gut zehn Jahren gibt es das Angebot für Mutter – oder Vater – und Kind.

Dabei wird viel gesungen. Die Lieder hat Torben Callesen zum Teil selbst komponiert und auch die Texte dazu geschrieben. Er hat Musik und Religion in Aalborg studiert und spielt mehrere Instrumente. Das kommt ihm bei der Arbeit zugute.
Mal begleitet er auf dem Keyboard, mal auf der Gitarre.

Magnus traut sich, ein Spielzeugtier aus der Arche zu greifen, die Torben Callesen ihm hinhält. Dabei wird ein Lied über Noah gesungen. Foto: Karin Riggelsen

Zu Musik und Gesang machen die Mütter – in dieser Saison sind es nur Frauen, die teilnehmen – mit ihren Kindern Übungen. „Wo sind meine Füße“, wird beispielsweise intoniert, und die Füße werden dann liebevoll umfasst. Es geht weiter mit den Händen, dem Bauch und auch den Ohren.
Die Musik dazu ist teilweise von Gospel inspiriert, aber es sind auch ganz sanfte Melodien zu hören, die die Kleinen ganz ruhig machen. Und ein wenig rockig wird es zwischendurch auch.

Doch nicht nur die Babys bekommen Bewegung. Auch die Mamas sind gefragt. Sie tanzen mit ihren Kindern im Arm, heben sie hoch oder helfen ihnen bei den Stehversuchen.

Tanzen und singen – auch für die Mütter Foto: Karin Riggelsen

Alle sind mit Freude dabei. Die Lieder sind bekannt und werden zum großen Teil mitgesungen. Die knappe Stunde vergeht dabei wie im Fluge. Torben Callesen hat für viel Abwechslung gesorgt. So zaubert er aus einem kleinen Kasten Tücher hervor, in die die Kinder gelegt und dann – getragen von zwei Müttern – geschaukelt werden.
Ein riesiger Spaß für die Kleinen. Spaß macht ihnen auch, wenn Seifenblasen langsam auf sie niederschweben.

Oskar mag die Schaukelei im Tuch. Foto: Karin Riggelsen
Ganz gebannt schauen die Kleinen auf die Seifenblasen. Foto: Karin Riggelsen

Es ist die Kombination aus Gesang und Bewegung für die Kinder und die nette Atmosphäre, die den Eltern so gefällt. „Hier kann ich mich ganz einfach entspannen, und hinterher gibt es noch nette Gespräche mit den anderen Teilnehmern“, findet Alice Christensen, die extra aus Tingleff/Tinglev anreist, um dabei zu sein. Sie ist schon mit dem dritten Kind dabei – diesmal mit Sohn Jeppe.

Zum Abschluss werden die Kinder – zu ruhigen Klängen – ganz dicht an den Körper der Mama gedrückt. Dann gibt es für alle erst mal eine kleine Stärkung, bei der die Mütter sich unterhalten und die Babys erste Freundschaften entwickeln, denn „das ist auch schön hier. Mein Sohn kann hier lernen, Kontakt mit anderen aufzunehmen“, erklärt Alice Christensen.


Wer nun Lust bekommen hat, sich und sein Kind beim „Baby Gospel“ anzumelden, hat hier die Möglichkeit.

Auch für die Mamas wird es anstrengend und schafft Bewegung. Foto: Karin Riggelsen
Auch Bälle spielen ein Rolle beim „Baby Gospel“. Foto: Karin Riggelsen
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