Stadtentwicklung

Ausschuss bemängelt lange Bearbeitungszeit

Ausschuss bemängelt lange Bearbeitungszeit

Ausschuss bemängelt lange Bearbeitungszeit

Paul Sehstedt
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:

Folketingsmitglieder sollen über den Misstand im „Nævnenes Hus“ informiert werden.

Danmarks Naturfredningsforening (DN) hat gegen eine Entscheidung der Kommune Apenrade geklagt, weil für einen Bebauungsplan am Gamle Tøndervej keine Umweltbelastungsanalyse erstellt worden war. Laut Verwaltungsdirektor Stig Werner Isaksen wurde die Klage im September 2018 eingereicht, und auf Anfrage teilte die bearbeitende Klageinstanz „Nævnenes Hus“ in Viborg dem Grundbesitzer mit, dass die Klage im März 2021 untersucht werden wird.

„Dies ist für den Ausschuss für Wachstum in Stadt und Land unverständlich und inakzeptabel, und daher wurde beschlossen, dass jedes Ausschussmitglied 'sein' Folketingsmitglied auf diesen Verwaltungsmistand aufmerksam macht und um Abhilfe zu bittet“, erklärte Isaksen dem „Nordschleswiger“.

Weitere Neuigkeiten aus dem Ausschuss

Der Ausschuss tagte am Donnerstag und bezog Stellung zu zwölf Tagesordnungspunkten. Unter anderem hatte die Nachschule in Aubek/Aabæk einen Antrag auf einen umfassenden Ausbau gestellt. Um diesen genehmigen zu können, muss erst eine öffentliche Anhörung vorgenommen werden, und die nötigen Schritte wurden vom Ausschuss genehmigt.

Die Privatschule „Aabenraa Friskole“ hat bei der Kommune ein Gelände gemietet und möchte die Nutzung ändern. Daher muss für das Gebiet ein neuer Flächennutzungsplan erstellt werden. Die Bearbeitungskosten teilen sich die Kommune und die Schule je zur Hälfte.

Die digitalen Infoständer erfreuen sich großer Beliebtheit, und dem Ausschuss wurde vorgeschlagen, dass vorerst zwei, möglicherweise drei neue Tafeln aufgestellt werden, wenn der Haushalt das ermöglicht. Die zusätzlichen Ständer sollen laut Ausschussbeschluss in Loit/Løjt und Klipleff/Kliplev und bei günstigem Kassenstand auch an der Arena Aabenraa montiert werden.

Der Inhaber eines Wohnungskomplexes am Skinderbro hatte einen Plan zum Ausbau der Dachetage eingereicht. Die Kommune stellte fest, dass das Gebäude als erhaltungswürdig eingestuft war, und mithilfe der zuständigen kommunalen Architektin wurden neue Baupläne ausgearbeitet. Gegen diese reichten die Nachbarn Klagen ein, die jedoch nicht berücksichtigt werden, da der Ausbau nicht von einem neuen Bebauungsplan (lokalplan) abhängig ist. Die Baugenehmigung, so Isaksen, wird erteilt werden.

Die Verschönerung des Marktplatzes als letzter Abschnitt der „Stadterneuerung Süd“ wird im Januar in Angriff genommen und soll im Laufe des Frühjahres abgeschlossen werden. Darüber informierte die Verwaltung den Ausschuss für Wachstum in Stadt und Land.

Mehr lesen