Polizeinotizen

Böller-Knallerei auf Parkplatz in Bau

Böller-Knallerei auf Parkplatz in Bau

Böller-Knallerei auf Parkplatz in Bau

Bau/Bov  
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Der Krach von Kanonenschlägen ließ die Polizei zu einem Parkplatz in Bau ausrücken. Foto: shz (Archiv)

Zwei 14-Jährige werden mit dem Abfeuern von Kanonenschlägen auf einem Parkplatz an der Schule „Lyreskovskole“ in Verbindung gebracht. Laut Polizei waren es Böller mit CE-Siegel. Ob ein Zusammenhang mit der vielen Knallerei in Apenrade besteht, ist unklar.

Als ein Streifenwagen am Sonntagnachmittag zum Parkplatz im Padborgvej an der Schule „Lyreskovskole“ in Bau geeilt war, weil dort Böllerkrach zu vernehmen war, trafen die Beamten auf zwei ortsansässige Jugendliche.

Laut Chris Thorning Sørensen von der Polizeieinheit in Sonderburg (Sønderborg) hatten die beiden 14-Jährigen bei der Durchsuchung keine Böller bei sich.

Im Gebüsch versteckt

In einem nahegelegenen Gebüsch fanden die Beamten aber 60 Kanonenschläge, die die beiden Jungen höchstwahrscheinlich mitgebracht hatten.

Bei den Kanonenschlägen handelte es sich allen Anschein nach nicht um illegale sogenannte Polenböller.

Auf den Kanonenschlägen befand sich laut Sørensen das Sicherheits-Zertifikat „CE“, was auf eine legale Herstellung schließen lässt.

Im Gegensatz zu zum Beispiel Deutschland sind Kanonenschläge in Dänemark allerdings generell verboten.

Ob ein Zusammenhang zwischen dem „Ballern“ der beiden Jugendlichen in Bau und der recht häufigen Knallerei der vergangenen Tage in Apenrade (Aabenraa) besteht, ist unklar.

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