Kommunalpolitik

Ohne Ordner keine Großveranstaltungen

Ohne Ordner keine Großveranstaltungen

Ohne Ordner keine Großveranstaltungen

Apenrade/Aabenraa
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Bei Veranstaltungen, die auf den dänischen Straßen stattfinden, müssen Menschen eingesetzt werden, die für die Verkehrsregelung verantwortlich sind. Ohne sie gibt es keine Veranstaltung. Foto: DGI

Die Kommune Apenrade will ein Corps von Ehrenamtlern ausbilden, das bei Konzerten und Sportveranstaltungen den Verkehr regelt.

„Stell‘ dir vor, du möchtest eine Großveranstaltung durchführen, kannst aber nicht die notwendige Genehmigung von den Behörden bekommen, weil du keine Verkehrsordner vorweisen kannst“, beschreibt Lars Kristensen (Venstre), Vorsitzender des Kultur- und Freizeitausschusses in der Kommune Apenrade, ein mögliches Schreckensszenario.

Die Apenrader Ausschusspolitiker möchten den vielen Vereinen in der Kommune unter die Arme greifen, indem sie ein eigenes Corps von Verkehrsordnern ausbilden lassen.

Es soll dafür eigens ein Kursangebot zur Ausbildung von Verkehrsordnern zusammengeschnürt werden. Der Punkt stand bereits im Mai dieses Jahres auf der Tagesordnung. Damals hielten es die Apenrader für eine glänzende Idee, die Kollegen aus den Nachbarkommunen mit ins Boot zu holen.

Zur Verwunderung von Lars Kristensen sind bislang weder Tondern (Tønder), noch Sonderburg (Sønderborg) oder Hadersleben (Haderslev) mit auf den Zug aufgesprungen.

„Wir halten es aber für wichtig, möglichst schon ein Corps von sogenannten Officials auf die Beine zu stellen, damit wir gewappnet sind, wenn die Corona-Pandemie hoffentlich im nächsten Jahr überstanden ist, und es wieder losgehen kann mit Ringreiten, Dorffesten und Sportveranstaltungen“, sagt Kristensen.

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