Kultur

Kommune Apenrade sichert Filmteam Hilfe zu

Kommune Apenrade sichert Filmteam Hilfe zu

Kommune Apenrade sichert Filmteam Hilfe zu

Apenrade/Aabenraa
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Der zweite Teil des Kinofilms „Hvidsten Gruppen“ soll auch in der Kommune Apenrade gedreht werden. Foto: Flemming Krogh/Midtjyske Medier/Ritzau Scanpix

Die Produktionsgesellschaft „Regner Grasten Film“ plant einen zweiten Teil über eine dänische Widerstandsgruppe, die sogenannte „Hvidsten-Gruppe“. Als Drehort haben sich die Verantwortlichen den Raum Pattburg ausgesucht.

Die Filmproduzenten Tove und Regner Grasten planen einen zweiten Teil über eine dänische Widerstandsgruppe im Zweiten Weltkrieg. Acht Mitglieder dieser Gruppe wurden 1944 von der deutschen Besatzungsmacht hingerichtet. Damit endet der Kinofilm „Hvidsten Gruppen“ (deutsch: Die Hvidsten-Gruppe).

Mit rund 765.500 Zuschauern war dieses Drama 2012 einer der meistgesehenen Filme in den dänischen Kinos. Rund 2,4 Millionen Menschen haben darüber hinaus den Film später im TV oder auf DVD gesehen.

Was wurde aus den Töchtern?

Jetzt wollen die Produzenten die Geschichte der Töchter des Gastwirts Fiil nacherzählen, der der Anführer dieser Widerstandsgruppe war, die nach seinem Krug benannt wurde. Deshalb haben sie bei der Kommune Apenrade angefragt, ob sie u. a. beim Finden geeigneter Drehorte – gerne in Gleisnähe bei Pattburg/Padborg, von Statisten und tüchtigen Handwerkern behilflich sein können.

Acht Mitglieder der Widerstandsgruppe wurden 1944 von der deutschen Besatzungsmacht hingerichtet. Foto: Pressefoto

Sekretariatsdienste und mehr

Letztere sollten bei dem Aufbau einer Quarantänestation helfen. „Daran soll das Filmprojekt zumindest nicht scheitern“, sagt Verwaltungsdirektor Chriss Mailandt-Poulsen. Er ist auch gerne bereit, dem Filmteam ein paar kommunale Arbeitsstunden für Sekretariatsdienste zur Verfügung zu stellen.

Werbeeffekt erhofft

Die Kommune erhofft sich durch den Film natürlich auch einen gewissen Werbeeffekt für den Raum Pattburg/Krusau/Kruså. Er würde zudem das Augenmerk der Kinogänger darauf richten können, welch wichtige Rolle die Menschen im Landesteil bei der Rückholaktion von skandinavischen Gefangenen aus deutschen Konzentrationslagern im März/April 1945 gespielt haben.

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