Leserbrief

„Eine fantastische Zukunftsgeschichte...“

Eine fantastische Zukunftsgeschichte...

Eine fantastische Zukunftsgeschichte...

Martin Christiansen
Bülderup-Bau/Bylderup-Bov
Zuletzt aktualisiert um:

Unser Leser Martin Christiansen über CO2-Einsparpläne und Wasserläufe – und seinen Optimismus in der Frage.

wenn denn die Realitäten nicht so ,,feindlich" eingestellt wären! Es dreht sich hierbei um den Montagsbericht zu den CO2 Einsparungsplänen der Regierung. Es würzt derart Berichte wenn ihre Inhalte durch bekannte Fachkräfte -- Tage Hansen und Hans Henrik Post , beide vom LHN -- kommentiert werden. Müssen die gewünschten Reduzierungen als Erfolge eintreten, dann muss aber irgend Jemand mit einem ZAUBERSPRUCH (oder lieber gleich mehreren) Beistand anbieten. Den Satz des Direktor: Das ist viel Geld --und die Schwierigkeit besteht darin, genügend Areale für die Flurbereinigung zu beschaffen ... ?! Meine Hinzufügung : Viel Geld als Ersatzbezahlung ... 600 Mill. für 15 000 Hektar(Abzüglich den Summen für die überschäumende Bürokratie???) Diese Summe aufgeteilt lande ich bei 40.000* Kr. pr. Hektar. Der LHN Chef wird viel mehr über Areal Preise wissen wie ich. Einen Hinweis auf diese grosse, klaffende, ökonomische Lücke hätte als Information für die Glaubwürdigkeit der Vorschläge, nur so als Verständigungsbeitrag ...HÄTTE DER SACHE GUT GETAN!

In den Aussagen von H. H. Post zur Überschwemmung von div. ,,lavbundsjorder" wird eine Folgerealität völlig ausser Acht gelassen. Man kann diese Areale ja nicht nur ,,begrenzt berieseln". Der Wasserstand in der durchlaufenden Au muss erhöht werden. Wenn auch meine Erfahrungen sich nur von den angrenzenden Arealen an den LUNDBÆK und der Hvirlå herleiten lassen, so sind sie den REALITÄTEN entnommen. Werden diese Felder ,,unter Wasser gesetzt", dann nehmen etliche angrenzende ,,NACHBARAREALE auch Schaden". Niederungen, die sich oft sogar in echt hohen, sandigen Feldern" von Natur aus mit eingeschlichen haben, können sich dann diesem DAUERBAD nicht entziehen. Im Klartext: Hier werden auch ,,ERSTATNINGSUMMER" von uns verlangt werden. Die Obrigkeit sollte sich nicht täuschen. Falsche Versprechungen kennen wir zur Genüge. Gerade bei der Wasserlaufproblematik habe ich -- haben wir -- eigentlich fast nur schlechte Erfahrungen ,,einkasiert"(dafür bezahlt). Versprechen zur besseren Auenpflege endeten sehr oft : Som en sludder for en sladder!

Bei gelegentlich versuchsweise Unterstützungsbeistand von FACHKRÄFTEN endeten diese Versuche dann mit einer zusätzlichen Rechnung. Die über Jahre andauernden Auseinandersetzungen eines Bauern mit Behörden in Folge der Wasserstandanhebung des Tingleffer Moores bestätigen meine Thesen/Behauptungen. Ob es sich bei anderen Bodenverhältnissen -- Lehmböden ?- - anders verhält, dass weiss ich nicht. Bei K. Andresen (Ökobauer) mit seinen ,,flachen" Feldern an der Grønå liegend, ob der sich eine Wasserstands Anhebung wünscht? Das kann ich mit Sicherheit nicht wissen. Ich finde ihr beim Nordschleswiger könntet ihn dazu mal befragen"! Wasser sortiert nicht nach Unterschiedlichem -- weder moralischen/ökonomischen/oder sonst gewünschten Regeln. Bei Deichbrüchen ertrank schon mal ,,DICK und DÜNN".

Von der Landwirtschaft (praktisierenden Bauern) wurden etliche, viel realistischere Modelle schon länger angeboten. Gegen ein : NUR WIR WISSEN -- ist es zwar schwer anzukommen. Persönlich bin ich absolut optimistisch. Auch Machtpolitisches, Unrealistisches kommt in der Länge gegen FAKTEN nicht an.

M.B.Christiansen

Hyndingholmvej 16

Bylderup Bov 6372

*) Anmerkung der Redaktion:
Hier hatte sich Martin Christiansen vertippt, wir haben seine 400 Kronen in 40.000 Kronen geändert.

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