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Roxette-Sängerin Marie Fredriksson gestorben

Roxette-Sängerin Marie Fredriksson gestorben

Roxette-Sängerin Marie Fredriksson gestorben

cvt
Stockholm
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Marie Fredriksson
Marie Fredriksson Foto: Patrik Stollarz/AFP/Ritzau Scanpix

Im Alter von 61 Jahren ist die weltbekannte Schwedin bereits am Montag gestorben, wie ihre Managerin am Dienstag laut „Expressen“ mitteilt. Fredriksson war über Jahre schwer krank.

Am Montagmorgen ist die schwedische Sängerin Marie Fredriksson im Alter von 61 Jahren gestorben. Das berichtet die schwedische Tageszeitung „Expressen“ unter Berufung auf die Managerin der langjährigen Roxette-Sängerin. Fredriksson hinterlässt ihren Lebensgefährten Mikael Bolyos und zwei gemeinsame Kinder.

„Mit großer Trauer müssen wir mitteilen, dass eine unserer größten und meistgeliebten Künstlerinnen nicht mehr da ist. Marie Fredriksson starb am Morgen des 9. Dezember an den Folgen ihrer früheren Erkrankung“, schreibt Managerin Marie Dimberg in einer Mitteilung.

Per Gessle, andere Hälfte des Popduos Roxette, schreibt: „All meine Liebe für Dich und Deine Familie. Things will never be the same.“ Damit zitiert er einen Song der Band aus dem Jahre 1991.

Die Band hatte sich 1986 gegründet und zählt mit mehr als 75 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten nordischen Musikgruppen aller Zeiten. 2013 veröffentlichte Frederiksson ihr letztes Solo-Album mit dem Titel „NU“, das von ihrem Lebensgefährten Mikael Bolyos produziert wurde, mit dem sie in einer Villa im feinen Stockholmer Vorort Djursholm lebte.

2002 war bei Fredriksson ein Hirntumor diagnostiziert worden. Sie erholte sich und veröffentlichte solo und als Roxette weitere Musik und trat wieder auf. 2016 beendete sie jedoch aus gesundheitlichen Gründen ihre Musikkarriere – nicht ohne zum 60. Geburtstag im vergangenen Jahr noch eine Jazz-Single mit dem Titel „Sing me a Song“ herauszugeben – für all die Fans, die sie all die Jahre unterstützt hätten, so Fredriksson damals laut „Expressen“.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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