Dänemark kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Montag

Der Nachrichtenüberblick am Montag

Der Nachrichtenüberblick am Montag

DN
Apenrade/Aabenraa
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Das Apenrader Rathaus aus der Vogelperspektive gesehen. Foto: Claus Thorsted/JV

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

Börse

Am ersten Tag der neuen Handelswoche schloss der Leitindex C25 0,8 Prozent höher bei 1121,70 – ein Tag, an dem die Finanzmärkte von einer abwartenden Stimmung geprägt waren. Gewinner des Tages war unter anderem die Jyske Bank mit einem Anstieg um 2, 4 Prozent auf 214,50 Kronen. Die Aktie der Sydbank legte um 2,2 Prozent zu und notierte bei 118,60 Kronen. Auch die Aktien von Lundbeck und Novo Nordisk stiegen.

Buckelwal im Netz

Ein Fischer aus dem nördlichen Jütland hat am Montagmorgen einen ungewöhnlichen Fang in seinem Netz entdeckt – ein sieben Meter langer Buckelwal. Dies berichtet der Fernsehsender TV2 Nord. Mit Hilfe von Tauchern aus Hirtshals gelang es, das tote Tier in den Segelhafen von Skagen zu schleppen. Nun soll untersucht werden, wie und warum der Wal in dänische Gewässer kam, der dort normalerweise nicht anzutreffen ist. Lasse Rosendahl, Taucher vom Nordsøen Oceanariet, äußerte die Vermutung, das noch recht junge Tier sei krank gewesen, denn vor allem kranke Tiere würden in der Nähe des Landes geraten. Seinen Worten nach ist der letzte Buckelwal in Dänemark 1905 an Land gespült worden.

Dauerhafte Geschwindigkeitskontrolle auf der Brücke über den Großen Belt

Transportminister Benny Engelbrecht (Sozialdemokraten) hat dauerhafte Geschwindigkeitskontrollen angekündigt auf Teilen der Großen-Belt-Brücke und im Tunnel der Øresundbrücke. Hintergrund: Die Verkehrsbehörde hat ermittelt, dass 85 Prozent der Verkehrsteilnehmer im Tunnel zu schnell unterwegs waren, jeder zweite Autofahrer war auf der Brücke über den Großen Belt zu schnell. Viele Autofahrer würden erleben, so der Minister, wie andere Verkehrsteilnehmer sie ohne Rücksicht mit viel zu hoher Geschwindigkeit überholten. Seinen Worten nach gehen Unfälle auf Brücken und in Tunnel oft schlimmer aus als auf gewöhnlichen Straßen. Daher will Engelbrecht nun so wörtlich „ein für alle Mal“ die Verkehrsrowdys zur Räson bringen.

31 Kommunen erhalten Extra-Millionen

31 Kommunen, die sich in einer angespannten finanziellen Lage befinden, erhalten für 2020 zusätzliche Millionen vom Staat für ihre Haushaltskasse. Das Ministerium für Soziales und Inland hat insgesamt 360 Millionen Kronen an 22 Kommunen im ganzen Land verteilt, 62 Kommunen hatten sich beworben. Darüber hinaus hat das Ministerium 159,3 Millionen Kronen an Kommunen aus der Region Hauptstadt verteilt, 19 Kommunen bewarben sich, 9 erhielten Gelder. Aus dem landesweiten Topf erhält Lolland mit 55 Millionen Kronen am meisten Geld, gefolgt von Langeland mit 40 Millionen und Bornholm mit 35 Millionen. Unter den 22 Kommunen befinden sich auch zwei nordschleswigsche Kommunen. Apenrade erhält 13,9 Millionen und Tondern 12 Millionen. Das Geld ist für Wohlfahrtsleistungen vorgesehen.

 

Geld für 1 Million Bäume gesammelt

Schneller als gedacht wurde in der Aktion „Dänemark pflanzt Bäume“ („Danmark planter træer“) Geld für die Neuanpflanzung von einer Million Bäumen gesammelt. Die Aktion wird vom Sender TV2 gemeinsam mit dem dänischen Naturschutzbund, Danmarks Naturfredningsforening, durchgeführt. Während der ersten Fernsehshow am 14. September kam bereits Geld für 914.000 Bäume zusammen. Ein anonymer privater Spender hat jetzt 1,7 Millionen Kronen gespendet, was bedeutet, dass die Finanzierung von einer Million und einem Baum gesichert ist, teilt der Naturschutzbund mit. Bis Ende des Jahres kann aber noch weiter gespendet werden.

 

Mehr Passagiere bei SAS

Die skandinavische Airline SAS verzeichnete im September drei Prozent mehr Passagiere als im September des Vorjahres. Den Zuwachs gab es auf Inlandsreisen – vor allem in Norwegen – und bei europaweiten Reisen. Fernreisen waren weniger gefragt.

 

Dänemark fordert EU zu mehr Klimaschutz auf

Acht EU-Länder – darunter Dänemark – haben die EU in einem offenen Brief aufgefordert, die EU-Klimaziele zu verschärfen. Die angestrebte Reduktion des CO2-Ausstoßes bis 2030 soll von 40 auf 55 Prozent erhöht werden, damit die UN-Forderungen nach einer Begrenzung der Erderwärmung um 1,5 Grad Celsius erreicht werden könne, fordern die Länder anlässlich einer bevorstehenden neuerlichen EU-Klimakonferenz im Dezember. Der Brief wurde von Schweden, Spanien, Lettland, Portugal, Holland, Luxemburg, Frankreich und Dänemark unterzeichnet.

 
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