Dänemark Kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

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DN
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Rådet for Sikker Trafik

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

Wasserstoff-Tankstellen in Dänemark geschlossen

Einen gewaltigen Knall soll es Medienberichten zufolge gegeben haben, als am Pfingsmontag eine Wasserstoff-Tankstelle im norwegischen Sandvika bei Oslo explodierte. Die Explosion fand offenbar statt, ohne dass Menschen in der Nähe waren. Es soll lediglich zwei Leichtverletzte in Autos in der Nähe gegeben haben. Die Airbags ihrer Fahrzeuge wurden durch die Druckwelle der Explosion ausgelöst. Die Betreibergesellschaft NEL schloss nach dem Unglück aus Sicherheitsgründen die bestehenden Wasserstoff-Tankstellen in Norwegen und auch Tankstellen der Gesellschaft in anderen Ländern, berichteten verschiedene Medien. Die dänische Zeitschrift Ingeniøren meldet jetzt, dass auch alle dänischen Wasserstoff-Tankstellen geschlossen wurden. Dies gehe aus der Karte über die Verfügbarkeit der Ladestationen hervor.

Flugzeugabsturz: Zwei Dänen auf Island umgekommen

Zwei von drei getöteten Insassen eines Kleinflugzeuges, das am Sonntagabend auf der Atlantikinsel Island verunglückte, waren dänische Staatsbürger. Das bestätigt das dänische Außenministerium gegenüber der Nachrichtenagentur Ritzau. Laut der lokalen Zeitung Frettabladid ist das Flugzeug nahe dem kleineren Flugplatz Flotshild im südwestlichen Teil des Landes abgestürzt. Die Behörden wurden gegen 20.30 Uhr am Sonntagabend alarmiert und bei der Ankunft der ersten Rettungskräfte brannte der eine Flügels des Flugzeugs, so Ritzau.

Das neue Folketing: Nur 24 Politiker sind über 60

Im neugewählten Parlament ist der Abstand zwischen den Parlamentariern altersmäßig groß geworden. Lediglich jeder achte der insgesamt 179 Abgeordneten ist über 60 Jahre alt. Und das, obwohl in der Gesellschaft die über 60-Jährigen 25 Prozent ausmachen, berichtet der Seniorenverein Faglige Seniorer.

Unfallstatistik: Fahrradfahrer und Fußgänger oft betroffen

40 Prozent aller Toten und Verletzten im Straßenverkehr sind Fußgänger und Fahrradfahrer. Das zeigt eine neue Unfallstatistik der Straßenbehörde Vejdirektoratet, berichtet die Tageszeitung „Jyllands-Posten“. Vor zehn Jahren lag dieser Satz mit 26 Prozent deutlich niedriger. „Bei den verletzten und getöteten Autofahrern sehen wir derzeit eine fallende Tendenz. Dies gilt aber leider nicht für Fußgänger und Fahrradfahrer“, erklärt Marianne Foldberg Steffensen, Abteilungsleiterin für Verkehrssicherheit bei der Straßenbehörde.

Neue Studie: Thrombose bei immer mehr jüngeren Rauchern

Drei von vier dänische Bürger im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, die einen Herzinfarkt erleiden, sind Raucher. Das zeigt eine neue Studie einer Forschergruppe unter der Leitung vom Oberarzt der Uni Aarhus, Michael Mæng. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass man im Alter von unter 50 Jahren nahezu keine Thrombose erleidet, wenn man die Finger von den Glimmstängeln lässt“, so Mæng zur Tageszeitung „Politiken“. Insgesamt erleiden rund 1.000 Bürger in der erwähnten Altersgruppe eine akute Thrombose am Herz. Mæng schätzt, dass diese Zahl um rund 250 Personen reduziert werden könnte, wenn keiner rauchen würde.

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